Donnerstag, 5. Februar 2009

Nazi-Jäger Ephraim Zuroff bezweifelt Tod von Nazi-Verbrecher Heim

Die Berichte über den angeblichen Tod des NS-Kriegsverbrechers Aribert Heim werden vom Leiter des Simon-Wiesenthal-Zentrums in Jerusalem, Ephraim Zuroff, angezweifelt.

"Wir haben kein Grab, wir haben keine Leiche, wir haben keine DNA", so Zuroff am Donnerstag in Jerusalem auf Anfrage. Er vermute, dass der in Baden-Württemberg lebende Sohn von Aribert Heim, Rüdiger, diesen Prozess in Gang brachte und die Informationen an die Medien gegeben hat.

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Von der "New York Times" und dem ZDF wurde zuvor berichtet, dass der frühere KZ-Arzt schon am 10. August 1992 im Alter von 78 Jahren in Kairo gestorben sein soll. Er wäre seinen Folgen des Krebsleidens erlegen. Angeblich hatte er unter dem Decknamen Tarek Farid Hussein in einem Hotel gelebt.

Nach Ansicht von Zuroff geht aus den Angaben lediglich hervor, dass Heim in Ägypten gelebt hätte, das wäre allerdings bekannt. Rüdiger Heim hätte noch fünf Monate zuvor gesagt, dass er zu seinem Vater keinen Kontakt hatte. "Entweder hat er damals gelogen oder er lügt heute".


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Ex-Vizepräsident Cheney: Atomare Terroranschläge wahrscheinlich

Rund zwei Wochen nach dessen Amtsübernahme warnte der frühere US-Vizepräsident Dick Cheney US-Präsident Barack Obama vor einer Abkehr in der Anti-Terror-Politik der Bush-Ära.

Ohne die von seinem Vorgänger George W. Bush eingeführten Gesetze zur Überwachung Terrorverdächtiger oder der verschärften Verhörmethoden von Gefangenen hätte es gemäß seiner Überzeugung nach dem 11. September 2001 weitere Anschläge auf die USA gegeben, sagte Cheney gegenüber „Politico“.


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Er halte es weiterhin für wahrscheinlich, dass Terroristen versuchen würden, mit atomaren oder biologischen Waffen Anschläge in den USA zu verüben. „Ob sie das schaffen, hängt auch davon ab, ob wir die Politik beibehalten, die es uns erlaubt hat, alle weiteren Versuche von Angriffen mit vielen Opfern nach dem 11. September zu vereiteln“, sagte Cheney.



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via Politico

Obama erfüllt Wahlversprechen: Krankenversicherung für Kinder

US-Präsident Barack Obama hat sein Wahlversprechen über eine bessere Krankenversicherung für Kinder aus sozial schwachen Familien erfüllt. Nachdem der US-Kongress einem entsprechenden Vorschlag Obamas zugestimmt hatte, unterzeichnete der Präsident gut zwei Wochen nach seinem Amtsantritt das Gesetz.

„Heute werden wir der wichtigsten Verantwortung gerecht, die wir haben - die Gesundheit und das Wohlergehen der Kinder unseres Landes zu sichern“, sagte Obama bei der feierlichen Unterzeichnung des Gesetzes am Mittwoch in Washington.


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Künftig sollen vier Millionen Kinder, die bisher nicht versichert waren, in den Genuss einer staatlichen Krankenversicherung kommen. Obama hatte sich vehement für das Gesetz eingesetzt, das noch im vergangenen Jahr am Veto des damaligen Präsidenten George W. Bush gescheitert war.

Die Kosten für das Programm werden auf 32,8 Milliarden Dollar (25,5 Milliarden Euro) bis 2013 geschätzt. Die Mehrkosten sollen durch eine deutliche Erhöhung der Tabaksteuer finanziert werden.

Insgesamt sind etwa 45 Millionen Menschen in den USA ohne Krankenversicherung. Obama hat im Wahlkampf die Reform des sehr teuren US-Gesundheitswesens und den Zugang aller Bürger zur Krankenversicherung als zentrale Aufgaben seiner Präsidentschaft bezeichnet.

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Mittwoch, 4. Februar 2009

29-jähriger Nachbar soll Kardelen umgebracht haben

Ein 29 Jahre alter Nachbar soll vor drei Wochen die achtjährige Kardelen aus Paderborn ermordet haben. Der Türke halte sich jetzt vermutlich in seinem Heimatland auf, gaben Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Paderborn bekannt.

Eine Visitenkarte eines Juweliergeschäftes aus der Türkei, die am Fundort der Leiche entdeckt worden war, habe die Ermittler auf die Spur des Mannes gebracht, sagte der Leiter der Mordkommission, Jürgen Heinz. Nach dem 29-Jährigen, der seit 2001 in Deutschland lebt und seit 2002 hier verheiratet ist, fahnden die Behörden mit einem internationalem Haftbefehl. Kardelen war sexuell missbraucht und erstickt worden.


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Am vergangenen Montag habe die Polizei die Wohnung des Mannes durchsucht. Er lebte seit einem halben Jahr im Nachbarhaus der deutsch-türkischen Familie von Kardelen, war dieser aber nicht bekannt. Bei der Durchsuchung seien genetische Spuren gefunden worden, die mit dem am Fundort der Leiche gefundenem Material identisch waren, sagte Heinz. „Nach menschlichen Ermessen kann diese DNA nur vom Wohnungsinhaber stammen“, betonte er.

Der 29-Jährige sei am Tag nach dem Verschwinden Kardelens nicht mehr in Paderborn gesehen worden. Nachbarn hatten bei Vernehmungen angegeben, dass er zu seinem kranken Vater in die Türkei gereist sei. Bis heute sei er nicht zurückgekehrt. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich der Mann in der Region um den Heimatort des Vaters in Aydin aufhält.

Die Leiche der achtjährigen Kardelen war am 15. Januar in einem Waldstück am Möhnesee im Sauerland, 60 Kilometer von Paderborn entfernt, gefunden worden. Zuvor hatten Passanten die Kleidung des Kindes am Straßenrand liegen sehen.

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Dienstag, 3. Februar 2009

Liedermacher Kurt Demmler begeht Selbstmord

Der wegen Kindesmissbrauchs angeklagte DDR-Liedermacher Kurt Demmler ist in Berlin tot in seiner Zelle aufgefunden worden. Laut einem Sprecher der Justizverwaltung wurde die Leiche des 65-Jährigen am Dienstag gegen 6.30 Uhr von einem Bediensteten der Justizvollzugsanstalt Moabit entdeckt.

Nach Informationen von "Morgenpost Online" hat sich Demmler erhängt. Das konnte der Sprecher jedoch bisher nicht bestätigen Der Prozess gegen Demmler sollte am Vormittag fortgesetzt werden.


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Dem 65-Jährigen wurden in zwei Anklagen mehr als 200 Missbrauchstaten an sechs damals minderjährigen Mädchen vorgeworfen. Die Übergriffe fanden dem Ankläger zufolge meist bei Castings zu einer Mädchenband in Demmlers Wohnung in Prenzlauer Berg, aber auch in dessen Villa in Storkow statt. Demmler hatte sich zu den Vorwürfen nicht geäußert.

Ob es Hinweise auf eine Suizidgefährdung Demmlers gab, konnte der Justizsprecher auf Anfrage nicht beantworten. Wer sich jedoch töten wolle, könne das auch hinter Gittern, sagte er.

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Montag, 2. Februar 2009

Österreich: Islamische Gemeinschaft fördert Extremisten

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich hat die massiven Probleme mit ihren Religionslehrern großteils selber verursacht. Sie fördert Extremisten und den strenggläubigen, politischen Islam.

Die Illustration ist nicht kindergerecht. Ein Soldat, tödlich getroffen, das Blut spritzt aus seiner Brust, stürzt zu Boden. An seinem Gürtel baumeln Handgranaten, sein Gewehr fällt aus der Hand. Darunter steht die tröstende Erklärung: „Ein Muslim, der auf dem Weg Allahs und zur Verteidigung der Heimat stirbt, ist ein Märtyrer (Sahid). Er wird von Allah mit dem Paradies belohnt, wie Allah es im Qur’an versprochen hat.“ Die Seite entstammt dem offiziellen Religionsbuch „Islam in meinem Leben“, das in Österreich für den Unterricht in der dritten und vierten Klasse Volksschule verwendet wird. Verfasst hat es Nebi Uysal im Auftrag der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ). Bearbeitet hat das Buch Anas Schakfeh, Präsident der Glaubensgemeinschaft, daneben auch Leiter des Islamischen Schulamtes und einer von acht von der Republik entlohnten Fachinspektoren für den islamischen Religionsunterricht.


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Schakfeh und die von ihm seit 1997 geleitete IGGiÖ sind vergangene Woche durch die Veröffentlichung – zuerst im Wiener „Falter“ – einer Dissertation über den islamischen Religionsunterricht in Österreich schwer unter Beschuss geraten. Die Ergebnisse einer Umfrage unter 300 islamischen Religionslehrern waren alarmierend: So hält jeder fünfte Lehrer Demokratie und Islam für unvereinbar. 22 Prozent der Lehrkräfte stimmten laut Studienautor Mouhanad Khorchide „fanatischen Haltungen zu“.

„Es gibt sicher die größten Probleme mit jenen Lehrern, die damals aus islamischen Ländern geholt wurden“, meint Khorchide, früher selbst Religionslehrer und nun an der Islamischen Religionspädagogischen Akademie (IRPA) tätig. Doch auch die jungen Lehrer trichterten ihren Schützlingen eher Koransuren ein, als sich mit ihren Problemen auseinanderzusetzen, sagt Khorchide. Er sieht ein großes Defizit in der „mangelnden Evaluierung des Religionsunterrichts, die weder von der Glaubensgemeinschaft noch von der Schulaufsicht im Bildungsministerium erfolgt“.

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Die Anerkennung als Religionsgemeinschaft von 1912 bindet freilich dem Kultusamt des Bildungsministeriums die Hände. Wie bei Christen und anderen Religionen genießen auch Moslems in Österreich völlige Autonomie in der Glaubenslehre: Für Auswahl der Lehrer, Lehrmittel und die Gestaltung des Unterrichts ist die IGGiÖ allein zuständig. Die Republik und die Bundesländer bezahlen die rund 400 Lehrkräfte – rund 500.000 Euro monatlich –, dazu kommen noch die Gehälter der acht Fachinspektoren und Kosten für Unterrichtsmaterialien.

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Bischof: Gleichgeschlechtliche Ehe ist abartig

Wirbel um Äußerungen des Fuldaer Bischofs Heinz Josef Algermissen zum Thema Homosexualität: Der Bischof hatte vor kurzem laut Medienberichten bei einer Diskussion mit Jugendlichen Schwulen- und Lesbenhochzeiten als "abartig" bezeichnet. Daraufhin hatte ihn der Grünen-Bundespolitiker Volker Beck am Freitag scharf kritisiert und die Deutsche Bischofskonferenz aufgefordert, Bischof Algermissen für diese inakzeptable "Diffamierung" zurechtzuweisen.

Der gescholtene Geistliche sagte am Wochenende laut einer Stellungnahme, er habe lediglich "unter Verweis auf die katholische Morallehre" einer Eheschließung zweier gleichgeschlechtlicher Partner und dem Recht Homosexueller auf Adoption von Kindern "eine klare Absage erteilt". Es sei nicht seine Absicht gewesen, homosexuell veranlagte Männer und Frauen zu diskriminieren. Homosexuelle Beziehungen lehne die Kirche ab, bekräftigte Algermissen. Nach dem katholischen Verständnis sei eine Ehe nur zwischen Mann und Frau möglich.


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Algermissen stand am Donnerstag rund 30 Firmlingen bei einer Art Fragestunde in Künzell-Dietershausen (Landkreis Fulda) Rede und Antwort. Dabei wollten die Jugendlichen unter anderem wissen, welche Einstellung er zu Fragen habe, die die Homosexualität betreffen. Dabei nannte er laut einem Bericht der "Fuldaer Zeitung" die gleichgeschlechtliche Liebe "ein Problem, das nur wenige in der Gesellschaft angeht". Ihm missfalle, dass Homosexuelle immer öfter in die Öffentlichkeit drängten, um sich zu outen.

Der menschenrechtspolitische Sprecher der Grünen, Beck, sagte dazu: "Der Aufforderung von Algermissen, einfach "still zu leben", sich nicht zu artikulieren und sich zu verstecken, werden die Lesben und Schwulen in Deutschland sicher nicht nachkommen." In einer Demokratie müsse man ertragen, dass sich jeder zu Wort melden dürfe. "Das wird auch Herr Algermissen noch lernen müssen", sagte Beck.


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Quelle: wiesbadener-kurier.de

Mittwoch, 28. Januar 2009

Österreich: Islam-Lehrer als Problemfall



Jeder fünfte Religionslehrer lehnt Demokratie ab, 14,7 Prozent sind gegen die österreichische Verfassung. Das Bildungs-Ministerium fordert einen Bericht von der Islamischen Glaubensgemeinschaft.

Jeder fünfte islamische Religionslehrer (exakt 21,9 Prozent) hat ein Problem mit der Demokratie. Und das sagt er auch so. Zu diesem Ergebnis kommt der Soziologe und Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide in einer sorgfältig durchgeführten schriftlichen Umfrage im Rahmen seiner Dissertation. Und die enthält neben dieser Aussage noch weitere brisante Daten: So lehnen 14,7Prozent die österreichische Verfassung ab, 13,9Prozent halten die Teilnahme an Wahlen für nicht mit dem Islam vereinbar und 28,4Prozent sehen einen Widerspruch darin, gleichzeitig Moslem und Europäer zu sein.

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Doch damit nicht genug: Unter den islamischen Religionslehrern halten auch 18,2 Prozent die Todesstrafe bei Apostasie – also dem Abfall vom Islam – für gerechtfertigt. Immerhin noch 8,5Prozent haben Verständnis dafür, wenn Gewalt zur Verbreitung des Islam angewendet wird.

Dass Einstellungen wie diese höchst problematisch sind, sieht auch Anas Schakfeh, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), so. Direkte Konsequenzen könne man aus der Studie jedoch nicht ziehen, schließlich seien die Fragebögen anonymisiert gewesen. „Und gegen eine private Meinung, die ich nicht kenne, kann ich nicht vorgehen“, so Schakfeh. Sollte ein Lehrer derartige Aussagen in einer Klasse machen, würde es jedoch Konsequenzen geben.

Gerade die IGGiÖ ist es allerdings, die für die Bestellung der islamischen Religionslehrer verantwortlich ist – jenseits jeglicher staatlichen Aufsicht. Die Konsequenz daraus war, dass auch mangelhaft oder gar nicht entsprechend Ausgebildete plötzlich Lehrer werden durften: 37 Prozent der heute tätigen Religionslehrer haben keine theologische, 41 Prozent keine pädagogische Ausbildung – auch das ein Ergebnis der Studie.

In der Glaubensgemeinschaft führt man diese Zahlen, die die Stadtzeitung „Falter“ als Erster nannte, auf Altlasten zurück – bei der Einführung des islamischen Religionsunterrichts im Jahr 1982 gab es in Österreich keine dafür qualifizierten Lehrer, sie wurden unter anderem aus der Türkei importiert. Erst 1998 wurde mit der Islamischen Religionspädagogischen Akademie (IRPA) in Wien eine eigene Ausbildungseinrichtung gegründet.

Seither hat sich einiges gewandelt, meint auch Studienautor Khorchide: „Die zweite Generation von Religionslehrern identifiziert sich viel stärker mit Österreich. Bei denen gibt es diese Defizite kaum mehr.“ Allerdings: Die jüngeren Lehrer legen bei der Ausbildung weniger Wert auf kritische Reflexion als auf die Vermittlung von Ritualen und Gesetzen. Es bleibt also noch viel zu tun.


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Die Reaktionen auf die Studie klingen alarmiert: Von „besserer Aufsicht“ (Grüne) über „eingreifen“ (ÖVP) bis „sofort suspendieren“ (FPÖ) und „Ausweisung von Lehrern“ (BZÖ) reichten die Stellungnahmen aus den Parteibüros. Auch im Unterrichtsministerium will man die IGGiÖ nun härter anfassen und fordert einen umfassenden Tätigkeitsbericht über die Arbeit der islamischen Religionslehrer an.

Quelle: diepresse.com

Dienstag, 27. Januar 2009

Frankreich: Schwules Coming-out eines Ministers


Der französische Parlamentsstaatssekretär Roger Karoutchi (Bild) hat erstmals öffentlich über seine Homosexualität gesprochen.

Karoutchi, der in der Regierung von Premierminister François Fillon Ministerrang hat, machte die Enthüllung in einem Interview mit dem privaten Fernsehsender TF1. Anlass ist die Veröffentlichung seiner Autobiografie. Der konservative Politiker sagte selbstbewusst: "Ja, ich habe ein Leben. Ich lebe weder eine Lüge, noch stelle ich etwas zur Schau. Ich rede darüber auf ganz natürliche Art und Weise."

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Der 57-Jährige erklärte, er habe einen Partner und sei glücklich mit ihm. "Weil ich glücklich bin, sehe ich keinen Grund, das zu verstecken", so Karoutchi.

In der Regel berichten die Medien in Frankreich, ähnlich wie in Deutschland, nur über das Privatleben der Politiker, wenn diese es selbst öffentlich machen. Vielen nationalen Journalisten war die Homosexualität des UMP-Politikers bereits vorher bekannt. Karoutchi gilt als enger Vertrauter von Präsident Nicolas Sarkozy. Das Staatsoberhaupt behandle seinen Partner genauso wie die Partner anderer Minister, erklärte der ehemalige Geschichtslehrer.


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Karoutchi ist seit den 1980er Jahren in der Politik aktiv. Vor seinem Ministeramt war er Europaabgeordneter und Senator für die französischen Konservativen.

Bislang bekanntester offen schwuler Politiker Frankreichs ist der Pariser Bürgermeister Bertrand Delanoë von den oppositionellen Sozialisten. Er hat zuletzt Ambitionen auf das Präsidentenamt gezeigt.

Quelle: queer.de

Samstag, 24. Januar 2009

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Pius-Bischof

Die Staatsanwaltschaft Regensburg ermittelt gegen einen Bischof der Priesterbruderschaft St. Pius X., weil er den Holocaust verharmlost und die Existenz von Gaskammern leugnet. Der stellvertretende Behördenleiter Edgar Zach bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht des Bayerischen Rundfunks. Der britische Traditionalisten-Bischof Richard Williamson hatte in einem Interview mit dem schwedischen Fernsehsender SVT bestritten, dass die Nazis sechs Millionen Juden ermordet hätten.

Williamson ist einer von vier Traditionalisten-Bischöfen, deren Exkommunikation Papst Benedikt XVI. zurückgenommen hat. „Ich denke, dass 200.000 bis 300.000 Juden in Nazi-Konzentrationslagern starben, aber keiner von ihnen in Gaskammern“, sagt Williamson in dem Interview, das auf der Webseite des Senders zu sehen ist.

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Es gehe nicht um Emotionen, sondern um historische Beweise, führte der Traditionalisten-Bischof aus. Diese sprächen dafür, dass Konzentrationslager wie Auschwitz nicht für die Vergasung von Menschen angelegt gewesen seien. So seien die Schornsteine zu kurz und die Türen nicht dicht genug gewesen. Williamson berief sich auf den bekannten Holocaust-Leugner Fred Leuchter. Die Leugnung des Holocaust ist seit 1994 ein eigenständiger Straftatbestand in Deutschland und wird mit bis zu fünf Jahren Gefängnis geahndet.


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Das Fernseh-Interview soll in Bayern aufgezeichnet worden sein, und zwar im Priesterseminar der Pius-Brüder in Zaitzkofen südlich von Regensburg. Damit ist die Regensburger Staatsanwaltschaft zuständig. Sie hat das knapp sechsminütige, auf Englisch geführte Interview sichergestellt. Für die Aufnahme in Deutschland spricht, dass Williamson am Ende des Interviews einräumt, dass seine Äußerungen in Deutschland strafbar seien. Der Reporter könne dafür sorgen, dass er ins Gefängnis komme, „bevor ich Deutschland verlasse“.

Quelle: radio vatikan

Benedikt XVI. rehabilitiert Holocaust-Leugner

Papst hob per Dekret die Exkommunizierung von vier katholischen Bischöfen auf.

Ungeachtet jüdischer Proteste hat Papst Benedikt XVI. einen ehemaligen Bischof rehabilitiert, der den Holocaust leugnet.

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Wie der Vatikan am Samstag mitteilte, hob der Papst mit einem Dekret die Exkommunizierung von vier katholischen Bischöfen aus dem Jahr 1988 auf, die ohne Zustimmung des Vatikans geweiht worden waren. Unter ihnen ist auch der Brite Richard Williamson, der wiederholt das volle Ausmaß des Völkermords an den Juden während des Nationalsozialismus leugnete. So hatte er zuletzt am Mittwoch im schwedischen Fernsehen gesagt: "Ich glaube, dass es keine Gaskammern gegeben hat." Zudem behauptete er, in den deutschen Konzentrationslagern seien nicht sechs Millionen Juden getötet worden, sondern lediglich bis zu 300.000.

"Abscheulichen Lügner"
Damit droht den katholisch-jüdischen Beziehungen einer der schwersten Schäden seit 50 Jahren. Roms Chefrabbiner befürchtete, die Rehabilitation Williamsons werde "eine tiefe Wunde" aufreißen. Die Dachorganisation der jüdischen Organisationen in Frankreich nannte Williamson einen "abscheulichen Lügner, dessen einziges Ziel es ist, den jahrhundertealten Hass gegen Juden zu schüren."

Quelle: derstandard.at

Freitag, 23. Januar 2009

Zunehmende Hilferufe wegen Zwangsverheiratungen

2008 meldeten sich allein in Deutschland fast 200 Frauen und Mädchen. Einem Drittel von ihnen wurde bereits mit Mord gedroht.

Einen deutlichen Anstieg von Hilferufen wegen Zwangsverheiratungen hat die Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes 2008 in Deutschland registriert.
Allein bei dieser Organisation meldeten sich 197 Frauen und Mädchen, die von einer Zwangsehe oder Gewalt im Namen der "Ehre" bedroht oder betroffen waren.

Dies sei ein Anstieg von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr, teilte die Organisation am Donnerstag mit. "Die Dunkelziffer liegt sehr viel höher", sagte Jasmine Olbort, Referentin für Einzelfallhilfe bei Terre des Femmes.

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Insgesamt einem Drittel der hilfesuchenden Frauen sei zum Zeitpunkt ihres Anrufes bereits mit Mord gedroht worden. Bei den Anruferinnen handelte es sich laut Olbort vor allem um Frauen, die aus der Türkei, den Kurdengebieten in Syrien, im Iran und im Irak sowie dem Kosovo, dem Libanon und Indien stammen.

"Rund einem Viertel von ihnen drohten Heiratsverschleppungen in das Elternland", sagte Olbort. Den Frauen dort zu helfen sei besonders schwierig.

Oft betreffe dies Mädchen, die erst 15 bis 20 Jahre alt seien. Terre des Femmes berät die Frauen ausschließlich telefonisch, hilft ihnen aber bei der Planung der Flucht aus der Familie.

"Dies ist im Allgemeinen die einzige Chance, die die Frauen haben", sagte Olbort. So suche die Organisation einen Platz in einer Schutzeinrichtung oder kontaktiere bei Jugendlichen das Jugendamt.

Die zunehmenden Hilferufe erklärt Terre des Femmes sowohl mit einer möglichen Zunahme von Zwangsverheiratungen als auch mit mehr Mut bei den Frauen.

"Frauen werden etwas selbstbewusster", sagte Olbort und fügte hinzu: "Mittlerweile ist das Thema nicht mehr völlig tabuisiert." Fälle wie der der 2008 in Hamburg von ihrem Bruder erstochenen Deutsch-Afghanin Morsal O. oder der 2005 in Berlin erschossenen Deutsch-Kurdin Hatun Sürücü würden aufrütteln.

"Dennoch wird noch viel zu wenig darüber geredet." Andere Beratungsstellen melden laut Terre des Femmes ähnlich viele Hilfesuchende pro Jahr, eine bundesweite Erfassung aller Fälle gibt es noch nicht.

Quelle: www.tt.com

Donnerstag, 22. Januar 2009

Eskalation bei nächtlichen Protesten in Island

Demonstranten zündeten vor dem Nationaltheater in Reykjavik ein Feuer an

Polizisten durch geworfene Steine und Ziegel verletzt - Regierungsgebäude beschädigt - Proteste gegen Regierung vor dem Parlament

In Island haben in der Nacht auf Donnerstag erneut mehrere Hundert Menschen gegen die Regierung von Ministerpräsident Geir H. Haarde und deren Verhalten in der Finanzkrise protestiert. Die Proteste konzentrierten sich um das Regierungsgebäude, wo laut Medienberichten mehrere Polizisten durch geworfene Steine und Ziegel verletzt wurden. Zwei der Beamten seien mit der Rettung abtransportiert worden, schrieb das Online-Portal visir.is. Davor hatte die Polizei erneut Tränengas und Schlagstöcke eingesetzt.

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Das Regierungsgebäude wurde mit roter Farbe angeschüttet und mit Steinen beworfen. Dabei gingen Fensterscheiben zu Bruch. Am Dienstag hatte die Polizei bei einer lautstarken Kundgebung vor dem Parlamentsgebäude, an der rund 2.000 Menschen teilnahmen, Tränengas eingesetzt. Tags darauf attackierten aufgebrachte Demonstranten das Auto von Ministerpräsident Haarde mit Eiern und Schneebällen. Die für Mittwoch (gestern) geplante Parlamentssitzung wurde im Zusammenhang mit den Vorfällen kurzfristig abgesagt.

Die neuerlichen Proteste in Island, die seit der Eröffnung der Sitzungsperiode des Parlaments am Dienstag anhalten, sind die umfangreichsten und folgenschwersten seit dem Gründungsbeitritt Islands zur NATO im Jahr 1949. Bereits im Herbst hatten wegen der Finanzkrise und ihrer massiven Auswirkungen auf Island regelmäßige Proteste stattgefunden.

Quelle: www.derstandard.at

Mittwoch, 21. Januar 2009

Zu homofreundlich: US-Konservative boykottieren Pepsi

Getränke-Konzern spendete eine Million Dollar für Homo-Organisationen.

Fundamentale Christen in den USA haben einen neuen Feind: Diesmal ist es der Getränkehersteller Pepsico. Die Pepsi-Mutter ist den konservativen Hardlinern der "American Family Association" (AFA) zu homofreundlich.

Nachdem der Konzern die Aufforderung der AFA, sich nicht mehr für die Rechte von Lesben und Schwulen zu engagieren, abgelehnt hat, rufen die religiösen Hardliner nun zum Boykott auf.

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Die AFA stört besonders, dass Pepsi in den letzten Jahren rund eine Million Dollar an verschiedene Homo-Gruppen gespendet hat, darunter die "Human Rights Campaign" sowie "Parents, Families And Friends Of Lesbians And Gays". Außerdem stört die Konservativen, dass Pepsi-Mitarbeiter verpflichtend zu einem Diversity-Training müssen. Dabei lernen die Mitarbeiter, verschiedene ethnische Hintergründe oder sexuelle Orientierungen als Chance für das Unternehmen zu sehen.

Die AFA ist eine der größten konservativen christlichen Gruppen in den USA. Sie verbreitet ihre Propaganda über etwa 180 Radiosender. In der Vergangenheit haben sich große Firmen immer wieder den Boykottaufrufen der AFA gebeugt.

Quelle: www.ggg.at

Dienstag, 20. Januar 2009

FDP beschließt Koalitionsaussage für CDU im Sommer

FDP-General Niebel: Koalitionsaussage im Sommer

Die FDP will ihre bereits angekündigte Koalitionsaussage zugunsten der CDU auf einem Bundesparteitag im Sommer förmlich beschließen. "Die Wähler haben ein Recht darauf zu wissen, woran sie sind", sagte FDP-Generalsekretär Dirk Niebel.

Zugleich versprach er eine konstruktive Rolle der Liberalen in der Länderkammer. "Anders als die Sozialdemokraten Lafontaine, Schröder und Eichel werden wir den Bundesrat nicht zur Blockade missbrauchen, sondern zum konstruktiven Mitwirken nutzen", sagte Niebel. Die Liberalen hätten auch den ersten Konjunkturpaket trotz mancher Bedenken zugestimmt - "im Gegensatz zu den SPD-regierten Ländern".

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Am zweiten Konjunkturpaket verlangte der FDP-Generalsekretär erneut Änderungen. "Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, den Grundfreibetrag nicht wie geplant in zwei Stufen und erst im Sommer beginnend anzuheben, sondern auf einen Schlag rückwirkend zum 1. Januar." Auch ein Abbau von Investitionshemmnissen sei sinnvoll.

Quelle: finanzen.net

Montag, 19. Januar 2009

Pest tötet 40 Al-Kaida-Kämpfer

Pest-Gangräne/Bild: wikipedia

Vor ihren Gegnern wissen sich islamistische Terroristen gut zu verstecken. Doch mit einem Feind haben die Extremisten nicht gerechnet: Dem Schwarzen Tod.

Die Terrororganisation Al-Kaida zeichnet sich für viele blutige Angriffe auf westliche Institutionen verantwortlich: Tausende von Menschen kamen bei ihren Anschlägen ums Leben. Jetzt schlägt die Natur zurück: Wie die Online-Ausgabe der britischen Boulevardzeitung thesun.co.uk berichtet, sollen 40 Kämpfer der extremistischen Terrororganisation an der Pest gestorben sein.

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Die durch ein Bakterium ausgelöste Erkrankung kam im 14. Jahrhundert aus Asien nach Europa und kostete Tausende von Menschen das Leben. Obwohl der Schwarze Tod heute keine Gefahr mehr für die westliche Zivilisation bedeutet, kommt es immer wieder vereinzelt zu Ausbrüchen der Pest. Zwischen 1989 und 2003 wurden in 25 Ländern 38 000 Fälle registriert - 2845 Menschen starben.

Quelle: www.20min.ch

Hessen-Wahl könnte Köhler zweite Amtszeit sichern

Bundespräsident Horst Köhler muss nach der hessischen Landtagswahl noch weniger als bisher um seine Wiederwahl bangen. Mit dem Wahlsieg von CDU und FDP am Sonntag wird die bislang knappe Mehrheit für Köhler in der so genannten Bundesversammlung wachsen. Angesichts des schlechten Ergebnisses der SPD in Hessen schwinden die Chancen für SPD-Kandidatin Gesine Schwan zugleich weiter.



Nach ARD-Berechnungen kommen Union, FDP und die bayerischen Freien Wähler (FW) nach der Hessen-Wahl zusammen auf 617 Delegierte in der Bundesversammlung. Demnach bleibt die Union wie schon vor der Wahl bei 500 Mitgliedern, die Freien Wähler stellen zehn Delegierte. Nach den Stimmenzuwächsen der FDP wird die Partei in der Bundesversammlung nun von 107 Mitgliedern vertreten. Das sind drei mehr als vor der Wahl.

Die Bundesversammlung setzt sich aus den derzeit 612 Abgeordneten des Bundestages sowie ebenso vielen Vertretern aus den Ländern zusammen. Insgesamt besteht die Versammlung zur Wahl des Bundespräsidenten am 23. Mai aus 1224 Mitgliedern. Für die absolute Mehrheit sind damit 613 Stimmen erforderlich. Im ersten und zweiten Wahlgang muss ein Kandidat mehr als die Hälfte der Stimmen erhalten, im dritten Wahlgang reicht dann die relative Mehrheit. Es wird also gewählt, wer die meisten Stimmen hat.


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Quelle: finanzen.net

Mittwoch, 14. Januar 2009

Wird Barack Obama Ehrenpräsident der Pfadfinder?

Pfadfinder: Traditionell gute Amerikaner

Kontroverse um Diskriminierung: In den USA ist es Tradition, dass der jeweilige Präsident von den Pfadfindern eingeladen wird, zugleich Ehrenpräsident ihrer Organisation zu sein. Seit William Taft (1909) ist jeder Präsident dieser "Ehre" nachgekommen.

Jetzt hat sich eine Gruppe von 19 agnostischen und atheistischen Organisationen formiert, um Barack Obama von dieser Praxis abzubringen. Sie führen dabei die Diskriminierung bei den Pfadfindern ins Treffen, die Schwule und Atheisten rundheraus ablehnen.


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Und dies, obwohl sie öffentliche Subventionen beziehen. In einem offenen Brief wird der nächste Präsident auf einige dieser Tatsachen hingewiesen und aufgefordert, die Ehrenpräsidentschaft abzulehnen.

Bild: flickr.com

Dienstag, 13. Januar 2009

Bischof Laun: Homosexuelle denken wie Moslems

Weihbischof Andreas Laun kritisiert das Denken der Homo-Ideologen

Schwule und Lesben denken wie Moslems, wenn sie behaupten, dass man die sexuelle Orientierung nicht ändern kann. Das behauptet der katholische Weihbischof Andreas Laun aus Salzburg.

Homosexuelle sollten die Chance haben, geheilt zu werden, schreibt er in einem Beitrag für kath.net. Homo-Aktivisten wirft er vor, dass sie mit ihrer Ideologie anderen Schwulen und Lesben die "Heilung" ihrer Homosexualität verbieten würden.



Homo-Aktivisten sind nach Launs Ansicht unlogische Menschen. Er fordert, dass dass Homosexuelle ein Recht auf Gleichbehandlung mit Transsexuellen haben sollten. Wenn Männer oder Frauen eine Geschlechtsumwandlung fordern und sich darum sogar einem, nach Launs Ansicht, nutzlosen chirurgischen Eingriff unterziehen, würden die Homo-Ideologen schweigen.

Spice Gold, Spice Diamond, Spice Silver


"Wenn Menschen mit homosexuellen Neigungen eine Veränderung ihrer sexuellen Orientierung anstreben, sind sie empört und wollen sie verbieten lassen.", poltert er. Anlass dieses Beitrags war eine Entscheidung des niederländischen Bildungsministeriums, wonach eine christliche Gruppe keine staatlichen Gelder mehr erhält. Die Gruppe "Onze Weeg" hatte mit den Geldern Homo-Heilungs-Seminare finanziert.

Obama: Schwuler Bischof bei Angelobung

Ein homosexueller Bischof wurde zur Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Barack Obama eingeladen. Gene Robinson von der episkopalischen Diözese New Hampshire zum Auftakt der öffentlichen Veranstaltung auf den Stufen des Lincoln-Denkmals in Washington ein Gebet sprechen.

Obama selbst werde an der Veranstaltung teilnehmen, hieß es. Robinson wurde 2003 als erster offen Schwuler zum Bischof der episkopalischen Kirche bestimmt. Obama habe großen Respekt für ihn und ihn auch deshalb um das Gebet ersucht, um seinen Wunsch nach Vereidigungsfeiern zu unterstreichen, «die alle (gesellschaftlichen Gruppen) einbeziehen», wurde ein Mitglied des Veranstaltungskomitees zitiert.



Homosexuellen-Gruppen begrüßten Obamas Schritt als «ermutigend». Der künftige Präsident hatte zuvor viele Schwule und Lesben erzürnt, als er den Evangelikalen-Pastor Rick Warren für das Eröffnungsgebet bei der Vereidigung am 20. Januar auswählte.


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Warren lehnt Homo-Ehen strikt ab und ist auch ein entschiedener Gegner des Abtreibungsrechts. Robinson hatte im Sommer vergangenen Jahres die «zivile Partnerschaft» mit seinem langjährigen Freund in einer Zeremonie besiegelt.

Quelle: nn-online.de