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Samstag, 27. Dezember 2008

Pakistan: Würden indischen Angriff zurückschlagen

Pakistans Premierminister Yousef Raza Gilani (c) reuters

Pakistan hat seinen Erzrivalen Indien vor einem militärischen Angriff gewarnt.

Pakistan werde zwar nicht den ersten Schritt zu einem Krieg machen, sich aber gegen jede Aggression verteidigen, erklärte am Samstag Ministerpräsident Yousaf Raza Gilani bei einer Zeremonie zum ersten Jahrestag der Ermordung der ehemaligen Ministerpräsidentin Benazir Bhutto. Pakistan wolle zwar keinen Krieg, sei aber dafür gerüstet. "Unser Militär ist sehr professionell. Es ist vollständig vorbereitet, aber ich versichere ihnen gleichzeitig noch einmal, dass wir nicht handeln werden. Wir werden nur reagieren", sagte Gilani. Sowohl Pakistan als auch Indien haben Atomwaffen.



Indien forderte Pakistan erneut auf, endlich gegen die Drahtzieher der Anschläge von Bombay vorzugehen. "Pakistans Kriegstreiberei ist unnötig und unverantwortlich", erklärte ein Sprecher des indischen Außenministeriums.

Die USA hatten die beiden Atommächte erst am Freitag zu Besonnenheit gemahnt. Indien macht eine in Pakistan ansässige Islamistengruppe für die Anschlagsserie in Bombay verantwortlich, bei der Ende November 179 Menschen getötet wurden.


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Zuletzt hatten sich die Spannungen zwischen beiden Ländern deutlich erhöht. So warnte Indien seine Staatsbürger am Freitag vor Reisen nach Pakistan, nachdem über die Festnahme mehrerer Inder in Pakistan im Zusammenhang mit Bombenanschlägen in den pakistanischen Städten Lahore und Multan berichtet worden war. Das pakistanische Militär verhängte unterdessen eine Urlaubssperre und zog nach Angaben eines Militärvertreters Truppen von der afghanischen Grenze ab. Pakistanische Medien berichteten, einige Truppenteile seien an die indische Grenze verlegt worden.

Experten halten es aber für sehr unwahrscheinlich, dass die Spannungen in einen neuen Krieg münden könnten. Seit ihrer Unabhängigkeit 1947 haben Indien und Pakistan bereits dreimal Krieg gegeneinander geführt. Nach einem Anschlag auf das indische Parlament standen sie im Jahr 2002 am Rande eines vierten Krieges.

Quelle: reuters.de

Samstag, 6. Dezember 2008

Pakistan: "Scherzanrufer" löst fast Krieg mit Indien aus


Pakistans Präsident Asif Ali Zardari (c) AP

Scherz-Anrufe: Man kennt sie aus dem Radio und manchmal treiben auch Freunde oder Kollegen mit fingierten Telefongesprächen ihre Späße. Aber dass ein Scherz-Anrufer zwei Atom-Mächte an den Rand eines Krieges bringt, ist kaum zu glauben. Doch offenbar so passiert in der schwierigen Zeit während des blutigen Islamisten-Terrors in Bombay!

Ein Anrufer rief am Freitag vergangener Woche den pakistanischen Präsidenten Asif Ali Zardari an, gab sich dreist als Indiens Außenminister Pranab Mukherjee aus und drohte mit einem Militärschlag! Daraufhin versetze Pakistan seine Luftwaffe in höchste Alarmbereitschaft, Kampfjets stiegen auf.

Erst als Pakistan US-Außenministerin Condoleezza Rice über die „gefährliche Lage“ informierte und diese ihren indischen Amtskollegen aus dem Bett klingelte, klärte sich die Situation langsam auf: Mukherjee bestritt, der Anrufer gewesen zu sein.

Es habe jedoch noch mehrere Stunden intensiver internationaler Bemühungen bedurft, um die akute Kriegskrise endgültig zu bereinigen, berichtet die Zeitung „Dawn“.

Quelle: express.de

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Putin erinnert Saakaschwili an Saddams Hinrichtung


Georgiens Präsident Saakaschwili in Putins Kreuzfeuer (c) novosti

In einer Livefragestunde hat Wladimir Putin auf die Frage, was mit dem georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili weiter geschehen soll, auf das Schicksal des irakischen Diktators Saddam Hussein verwiesen.

In seiner traditionellen live übertragenen Fragestunde für Russlands Bürger am Donnerstag verwies der russische Ministerpräsident darauf, dass die USA ihren Irak-Einsatz mit der Suche nach Massenvernichtungswaffen begründet hätten.

„Sie haben keine Waffen gefunden, dafür aber den Staatschef aufgehängt. Ihm wurde vorgeworfen, Menschen in einigen Schiiten-Dörfern getötet zu haben. Die heutige georgische Staatsführung hat aber ein Blutbad in Südossetien angerichtet, Zivilisten dort getötet, zehn ossetische Dörfer dort dem Boden gleich gemacht und auch die russischen Friedenskräfte überfallen“, hieß es.

Das sei auch ein Verbrechen gegen das georgische Volk und Georgiens territoriale Integrität gewesen: „In diesem Zusammenhang soll das georgische Volk selbst entscheiden, welche Verantwortung seine Politiker, die diese schwersten Folgen verursacht haben, tragen müssen“.

Quelle: novosti