Posts mit dem Label Ermittlungen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ermittlungen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 24. Januar 2009

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Pius-Bischof

Die Staatsanwaltschaft Regensburg ermittelt gegen einen Bischof der Priesterbruderschaft St. Pius X., weil er den Holocaust verharmlost und die Existenz von Gaskammern leugnet. Der stellvertretende Behördenleiter Edgar Zach bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht des Bayerischen Rundfunks. Der britische Traditionalisten-Bischof Richard Williamson hatte in einem Interview mit dem schwedischen Fernsehsender SVT bestritten, dass die Nazis sechs Millionen Juden ermordet hätten.

Williamson ist einer von vier Traditionalisten-Bischöfen, deren Exkommunikation Papst Benedikt XVI. zurückgenommen hat. „Ich denke, dass 200.000 bis 300.000 Juden in Nazi-Konzentrationslagern starben, aber keiner von ihnen in Gaskammern“, sagt Williamson in dem Interview, das auf der Webseite des Senders zu sehen ist.

Handyangebote ab 0 Euro
Prepaid Vergleich - alle Prepaid Karten und Prepaid Tarife im Vergleich
Über 2200 Unternehmen bewerten, vergleichen und um Angebot bitten


Es gehe nicht um Emotionen, sondern um historische Beweise, führte der Traditionalisten-Bischof aus. Diese sprächen dafür, dass Konzentrationslager wie Auschwitz nicht für die Vergasung von Menschen angelegt gewesen seien. So seien die Schornsteine zu kurz und die Türen nicht dicht genug gewesen. Williamson berief sich auf den bekannten Holocaust-Leugner Fred Leuchter. Die Leugnung des Holocaust ist seit 1994 ein eigenständiger Straftatbestand in Deutschland und wird mit bis zu fünf Jahren Gefängnis geahndet.


livingtools.de - Alles rund ums Wohnen


Das Fernseh-Interview soll in Bayern aufgezeichnet worden sein, und zwar im Priesterseminar der Pius-Brüder in Zaitzkofen südlich von Regensburg. Damit ist die Regensburger Staatsanwaltschaft zuständig. Sie hat das knapp sechsminütige, auf Englisch geführte Interview sichergestellt. Für die Aufnahme in Deutschland spricht, dass Williamson am Ende des Interviews einräumt, dass seine Äußerungen in Deutschland strafbar seien. Der Reporter könne dafür sorgen, dass er ins Gefängnis komme, „bevor ich Deutschland verlasse“.

Quelle: radio vatikan

Samstag, 3. Januar 2009

Ermittlungen gegen Althaus wegen Skiunfalls


Gegen Dieter Althaus wird routinemäßig wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Thüringens Ministerpräsident ist inzwischen zwar aus dem künstlichen Koma erwacht. Dass bei seinem Skiunfall eine Frau ums Leben kam, haben ihm die Ärzte aber noch nicht gesagt.


Wegen des Skiunfalls des thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus hat die Staatsanwaltschaft der österreichischen Stadt Leoben routinemäßig ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Die « Ostthüringer Zeitung » zitierte am Samstag den Sprecher der Staatsanwaltschaft, Walter Plöbst: «Es hat ein Zusammenstoß stattgefunden, der tödlich endete. Wir gehen nicht davon aus, dass ein Dritter beteiligt war. Aus diesem Grund wird gegen den Überlebenden ermittelt, um ihm Beschuldigtenrechte einzuräumen.»



Nach Angaben des Sprechers wurde die Obduktion der beim Unfall getöteten 41-jährigen Frau am Freitagabend abgeschlossen. Die Ergebnisse sollen am Montag vorliegen und dem bestellten Gutachter helfen, den Unfall zu rekonstruieren. Althaus und die Frau waren am 1. Januar gegen 14.45 Uhr an der Kreuzung von zwei Abfahrten bei der Riesneralm in der Obersteiermark zusammengestoßen. Die Frau erlag ihren schweren Verletzungen auf dem Weg ins Krankenhaus. Im Gegensatz zu Althaus hatte sie keinen Helm getragen.

Kein künstliches Koma mehr
Zwei Tage nach dem dramatischen Ski-Unfall ist Althaus inzwischen aus dem künstlichen Koma erwacht. Der 50-Jährige ist ansprechbar und kann sich bewegen, wie die Ärzte in Schwarzach (Österreich) berichteten. Sie wollen in den nächsten Tagen über eine Verlegung des Patienten nach Deutschland entscheiden und erwarten, dass er wieder völlig gesund wird. Eine Garantie gebe es aber dafür nicht, hieß es.

Der Ärztliche Direktor des Kardinal Schwarzenberg'schen Krankenhauses, Reinhard Lenzhofer, berichtete, Althaus habe in der Nacht zum Samstag erste bewusste Bewegungen gemacht und sei gegen 08.00 Uhr wieder bei Bewusstsein gewesen. Er habe mit seiner Frau Katharina wenige Worte gesprochen und Zeichen gegeben, die sehr positiv für seinen Gesundheitszustand zu bewerten seien.


DVD-Verleih im Internet: Preisvergleich, Tests, Sonderaktionen, Forum



Althaus kann Arme und Beine bewegen
Nach Angaben des Leiters der Unfallchirurgie, Franklin Genelin, konnte Althaus spontan und auf Kommando seine Gliedmaßen bewegen. Bei der Computertomographie-Untersuchung des Kopfs sei keine weitere Verschlechterung diagnostiziert worden. Für die Blutung in der rechten Hirnhälfte gebe es keine spezielle Behandlung. Diese Herde würden von selbst verschwinden, erklärte der Anästhesist Hubert Artmann. «Wie es aussieht, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass er wieder gesund wird.»

Festgestellt wurde inzwischen auch ein Armbruch bei Althaus. Zunächst waren ein Bruch im Gesicht und Prellungen diagnostiziert worden. Er wird nicht mehr künstlich beatmet, bekommt aber noch Infusionen, eine Atem- und Bewegungstherapie.

Noch nicht über Tod informiert
Der 50-Jährige wird auch psychologisch betreut. «Von der Psyche her ist er stabil. Wichtig ist, dass der Patient nicht überfordert wird, man muss Stresssituationen meiden», betonte Artmann. Die Ärzte haben Althaus «ganz bewusst» noch nicht über den Tod der mit ihm zusammengeprallten Skifahrerin informiert. Eine derartige Belastung wäre dem Patienten derzeit nicht zumutbar, erklärte Direktor Lenzhofer.

Die 41-jährige gebürtige Slowakin aus den USA starb während des Transports nach dem Unfall am 1. Januar an einer Pistenkreuzung in der Obersteiermark. Sie hinterlässt ihren Ehemann und vier Kinder. Die stellvertretende thüringische Ministerpräsidentin, Finanzministerin Birgit Diezel, sprach der Familie der 41-Jährigen im Namen der Landesregierung und der Familie Althaus ihr Beileid aus.

Dank an die behandelnden Ärzte
Diezel reagierte auf die Nachricht aus der Klinik mit Erleichterung und Freude, wie Regierungssprecher Fried Dahmen erklärte. «Wir sind sehr dankbar, dass der Ministerpräsident wieder ansprechbar und auf einem guten Weg ist. Ich danke besonders auch den behandelnden Ärzten im österreichischen Schwarzach für ihren bisherigen Einsatz.» Bauminister Gerold Wucherpfennig wird am Samstag als enger Freund mit Althaus sprechen.

Quelle: derwesten.de

Freitag, 5. Dezember 2008

Fall Kampusch: Ermittlungen in Richtung Kinderpornos


(c)apa/polizei

Laut dem BK-Chef Lang gab es im weiteren Umkreis des Falles Natascha Kampusch Verdachtsmomente in Richtung Kinderpornografie.

Im Fall Natascha Kampusch wird in Richtung Kinderpornografie ermittelt. Das sagte der neue Leiter des Bundeskriminalamts (BK), Franz Lang, in der "ZiB2" am Donnerstag. Es seien "im weiteren Umkreis" des Falls "Verdachtsmomente in Richtung Kinderpornografie und eines Pornoringes" aufgetaucht. Diese Aspekte würden nun ermittelt, so Lang. Gegenüber der Tageszeitung ÖSTERREICH wird Lang konkreter: "Es gibt Hinweise, dass Kampuschs Entführer-Wolfgang Priklopil Kontakt und Freundschaften zu Menschen hatte, die sich im Kinderporno-Bereich aufhalten. Gegen konkrete Personen wird jetzt ermittelt. Es gibt aber noch keinen Beweis, dass diese Personen Kontakt zu Kampusch gehabt hatten."

Die Theorie eines zweiten Entführers sei hingegen nicht im Umfang des Ermittlungsauftrages. Gefragt, ob er an einen zweiten Entführer glaube, sagte Lang: "Es ist völlig offen, die Ermittlungen laufen."

Quelle: oe24.at