Donnerstag, 11. Dezember 2008

Dauerorgasmus bei Geburt

Amber Hartnell aus Hawaii hatte 2005 bei der Geburt ihres Sohnes ein ungewöhnliches Erlebnis. Der "ABCnews.com" erzählte sie, dass sie während des Geburtvorganges einen anhaltenden Orgasmus bekam. "Ich fing an, abwechselnd zu lachen und weinen", sagte die junge Mutter.

Debra Pascali-Bonaro, Fachfrau für Geburtsvorbereitung, sagt, dass dies nicht zum ersten Mal passiert sei. Ein Geburtswehen-Orgasmus sei mehr so etwas, wie ein "gehütetes Geheimnis". Pascali-Bonaro meint, dass die Frauen bei der Geburt meistens zu viel Angst hätten, um einen solchen Orgasmus bei der Geburt erleben zu können.




Die Autorin und Gynäkologin, Dr. Christiane Northrup, hat eine ganz einfache Erklärung für diesen Dauerorgasmus bei der Geburt: "Das Baby durchläuft während der Geburt den selben Kanal wie der Penis während des Geschlechtsverkehrs. Warum sollte also nicht auch das Baby einen Orgasmus verursachen?"

Merckle/Ratiopharm: Will der Zocker Kredit erpressen?

Das Drama um Adolf Merckle (Ratiopharm) spitzt sich zu: Damit die Banken Geld rausrücken, droht der erfolglose Spekulant offenbar mit der Insolvenz-Keule.

Der Machtkampf zwischen den Gläubigerbanken und dem Industriellen Adolf Merckle droht zu eskalieren. Im Tauziehen um die Rettung seines Imperiums droht der schwäbische Pharma-Unternehmer Adolf Merckle einem Bericht zufolge, für seine Holdinggesellschaft VEM am Freitag Insolvenz anzumelden. Der 74-Jährige wolle damit Druck auf die Banken ausüben, ihm das nötige Kapital zur Restrukturierung seiner Unternehmen zur Verfügung zu stellen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf zwei mit der Lage vertraute Personen.

Eine VEM-Sprecherin lehnte am Donnerstag auf Anfrage einen Kommentar ab. "Die Verhandlungen mit den Banken laufen weiter", sagte die Sprecherin. Sie wiederholte, dass Merckle am Montag den Banken neue Sicherheiten in Form von Beteiligungen an dem Baustoffkonzern Heidelberg Cement , dem Generika-Hersteller ratiopharm und dem Pharmagroßhändler Phoenix angeboten habe. "Dazu sind wir auch bereit, wenn wir den notwendigen Kredit bekommen", sagte der Unternehmer am Mittwoch der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Obama übersteht Korruptionsskandal unbeschadet


Bild: Obama und Blagojevich 2005. (c) James A. Finley/AP

Analysten sind laut Reuters der Ansicht, dass der gewählte US-Präsident Barrack Obama die Affäre um den Gouverneur seines Heimatstaates Illinois unbeschadet übersteht. Obama war zu dem am Dienstag nach Korruptionsvorwürfen verhafteten Rod Blagojevich auf Distanz gegangen.

Mittwoch, 10. Dezember 2008

USA: Gouverneur wollte "Chicago Tribune" offenbar erpressen


Bild: Rod Blagojevich 2005 (c) Chicago Tribune

Der Gouverneur von Illinois, Rod Blagojevich, hat offenbar versucht, die “Chicago Tribune” zu erpressen und ist wegen dieser und anderer Verfehlungen verhaftet worden.

Journalisten der insolventen “Chicago Tribune” haben jahrelang kritisch über seine korrupten Machenschaften berichtet und schließlich eine Klage wegen Amtsvergehen gegen Blagojevich gefordert. Als der Mutterkonzern Tribune Company in finanzielle Schwierigkeiten geriet und sein Baseball-Stadion Wrigley Field verkaufen wollte, soll Blagojevich nur dann Hilfe beim Verkauf versprochen haben, wenn der Konzern sich im Ausgleich von den kritischen Leitartiklern der “Chicago Tribune” trennt: “Fire those fuckers” soll der Gouverneur von den Inhabern verlangt haben. Das geht aus Aufzeichnungen des FBI hervor, das den Gouverneur abhörte.

Quelle: infocomma.net

Dienstag, 9. Dezember 2008

Notenbank erwartet 2009 Rezession in Österreich


Nationalbank: Für die österreichische Wirtschaft wird's eng. Bild: flickr.com/siegenfeld

Österreich wird bei der anhaltenden weltweiten Wirtschaftskrise im kommenden Jahr vermutlich in eine Rezession rutschen, wie die Notenbank am Dienstag in Wien mitteilte.

Für 2008 sei nach einem starken ersten Halbjahr zwar noch mit einem Wirtschaftswachstum von 1,6 Prozent zu rechnen, 2009 werde das Bruttoinlandsprodukt aber um 0,3 Prozent sinken, erklärte die Notenbank. Durch den weltweiten Abschwung habe sich eine «sehr ernste Situation» für die österreichische Wirtschaft entwickelt, erklärte Notenbankchef Ewald Nowotny. Für 2010 sei wieder mit einer leichten Erholung zu rechnen.

Quelle: yahoo.de

Abschwung: Große Chiphersteller geraten in Panik


Foto: Matthias Hiekel dpa/lsn (c) dpa - Bildfunk

Die Hersteller von Speicherchips und Displays stellen sich auf einen langen Abschwung auf dem ehemals verlässlichen Chip-Markt ein. Die Nachfrage nach Unterhaltungselektronik insgesamt sinkt, die Gewinnmargen sind im Keller. Alle wichtigen Halbleiter-Hersteller haben ihre Prognosen kassiert.

Rene Sobotka, einer von 2.800 Beschäftigten im Standort Dresden des US-amerikanischen Halbleiterherstellers Advanced Micro Devices (AMD), präsentiert am Dienstag (07.10.2008) in Dresden einen 300-Millimeter-Wafer. Der Wafer gehört zu den Plänen der neuen Produktionsgesellschaft, die vorläufig den Namen "The Foundry Company" trägt. Durch den Einstieg der Advanced Technology Investment Company (ATIC) aus dem arabischen Emirat Abu Dhabi bei AMD wird der Standort in Dresden ausgebaut. AMD verschafft sich mit den Milliarden des arabischen Investors Luft für den Konkurrenzkampf mit dem weitaus größeren Branchenführer Intel. Zugleich entledigt sich der Prozessoren-Spezialist weitgehend der Kosten und Risiken, die mit einer Chipproduktion verbunden sind.

Quelle: welt.de

Txeroki-Nachfolger: Neuer mutmaßlicher ETA-Militärchef gefasst



Drei Wochen nach der Festnahme des Militärchefs der baskischen Untergrundorganisation ETA ist in Südfrankreich sein mutmaßlicher Nachfolger Aitzol Iriondo (links im Bild) gefasst worden. Er sei am Montagabend mit zwei weiteren als ETA-Mitglieder verdächtigten Personen - Eneko Zarrabeitia (Mitte) and Asier Borerro Toribio (rechts) - in Gerde in der Nähe der Pyrenäen festgenommen worden, heiß es aus Ermittlungskreisen.


Bei ihnen seien gefälschte Papiere und mehrere Handfeuerwaffen gefunden worden, die Männer hätten bei der Festnahme auf einer Straße in dem Dorf Gerde aber keinen Widerstand geleistet. Die drei Verdächtigen sollten den Angaben zufolge am Abend in die südwestfranzösische Stadt Bayonne überstellt werden.

Nachfolger von "Txeroki"
"Gurbitz" sei über alle Abläufe bei der ETA (Euskadi Ta Askatasuna/Baskenland und Freiheit) auf dem Laufenden gewesen und hätte die Nachfolge des mutmaßlichen ETA-Militärchefs Miguel de Garikoïtz Aspiazu Rubina alias "Txeroki" nach dessen Festnahme am 17. November sofort übernehmen können, hieß es Ermittlungskreisen. Die französische Innenministerin Michèle Alliot-Marie bestätigte in einer Erklärung, dass ein Festgenommener als mutmaßlicher neuer ETA-Militärchef identifiziert worden sei. Sie und ihr spanischer Kollege Alfredo Peréz Rubalcaba seien mit dem Ermittlungserfolg sehr zufrieden.

Große Ermittlungserfolge Frankreichs und Spaniens
Frankreich und Spanien hatten Anfang des Jahres ihre Zusammenarbeit im Kampf gegen die ETA verstärkt. Seit Jahresbeginn wurden in Frankreich nach offiziellen Angaben mindestens 36 Menschen festgenommen, die Mitglieder der ETA waren oder Verbindungen zu ihr unterhielten. Rubalcaba sagte in Madrid, Iriondo alias "Gurbitz" sei möglicherweise an der Erschießung zweier spanischer Undercover-Polizisten im Südwesten Frankreichs Ende vergangenen Jahres beteiligt gewesen. Eine Verstrickung in die Tat wird auch "Txeroki" zur Last gelegt.

ETA mit Führungsproblemen

"Txeroki", der mutmaßliche Militärchef der ETA, war ebenfalls im Verwaltungsgebiet Hautes-Pyrénées festgenommen worden. Mit ihm wurde seine 31-jährige Freundin Leire Lopez Zurrutuza gefasst, die seit 2005 auf der Flucht gewesen war. Bereits im Mai war der mutmaßliche ETA-Chef Javier Lopez Pena festgenommen worden. Die ETA kämpft seit Jahrzehnten gewaltsam für den Zusammenschluss spanischer und französischer Gebiete zu einem eigenen Staat. Dabei kamen nach offiziellen Angaben bisher mehr als 820 Menschen ums Leben. Vergangene Woche war bei einem mutmaßlichen ETA-Anschlag im spanischen Baskenland ein Geschäftsmann erschossen worden.

Quelle: krone.at

Montag, 8. Dezember 2008

Friedrich Schiller schuldete noch Speis und Trank - jetzt wurde bezahlt



225 Jahre nachdem der Deutsche Dichter Friedrich Schiller im Gasthaus "Zum braunen Ross" in Bauerbach (Thüringen) eine offene Rechnung hinterlassen hatte, konnte diese nun beglichen werden.

Schiller wohnte fast ein Jahr ohne zu bezahlen in dem Wirtshaus. Henriette von Wolzogen, sie war ihm damals zugetan, wollte zwar für die "Rechnung Nummero 58" aufkommen, jedoch wurden die 14 Essen, 4 Eimer Bier, "vor das Pferd" und das "Licht" nie erstattet.

Zum im nächsten Jahr anstehenden 250. Geburtstag des Humanisten hat "medfux", eine Medienagentur, mit 50 Euro symbolisch Schillers Zeche an das heute noch bestehende Gasthaus getilgt.

Quelle: online-artikel.de

Sonntag, 7. Dezember 2008

150 Lkw mit Truppennachschub zerstört



Bei einem beispiellosen Großangriff haben Taliban-Kämpfer in der nordwestpakistanischen Stadt Peshawar fast 150 Lastwagen und Container mit Nachschub für die internationalen Truppen in Afghanistan zerstört. Ein Wachmann sei getötet worden, als mehr als 300 Aufständische mit Panzerfäusten und Schnellfeuergewehren zwei Depots angegriffen hätten, sagte ein Polizeioffizier.

In den beiden Terminals am Rande Peshawars hätten die Rebellen 146 Lastwagen in Brand gesteckt, bis die Polizei sie vertrieben habe. Nach Angaben des Depot-Betreibers Imran Qureshi hatten die Lastwagen auch zwei Dutzend gepanzerte Geländefahrzeuge geladen, die zerstört worden seien.

Qureshi sagte, man werde das Geschäft beenden, weil die pakistanische Regierung nicht für Schutz sorgen könne. Nach Angriffen am Khyber-Pass auf Lastwagen mit Nachschub für die Truppen in Afghanistan müssen die Lkw in Peshawar über Nacht in den Depots parken. Die Route über Peshawar und den Khyber-Pass ist die wichtigste Nachschub-Verbindung für die Internationale Schutztruppe ISAF und die US-geführten Koalitionstruppen in Afghanistan.

Extremisten in der Region haben wiederholt damit gedroht, die Versorgungslinie zu durchtrennen, was den Einsatz der ausländischen Truppen gegen die Aufständischen in Afghanistan stark behindern würde. Bereits am vergangenen Montag hatten Islamisten zwei Lastwagenfahrer auf demselben Parkplatz bei Peschawar getötet und mindestens ein Dutzend Fahrzeuge mit Truppennachschub zerstört.

Quelle: krone.at

Immer mehr Piraterie auf der Donau in Serbien



Bulgarische Flussmatrosen beklagen sich immer häufiger über Piratenangriffe auf der Donau. In den vergangenen zwei Jahren soll es zu 38 Angriffen in serbischen Gewässern gekommen sein. Jüngst kam es sogar zu Handgreiflichkeiten, wobei ein bulgarischer Matrose beinahe ums Leben gekommen wäre.

Die Flusspiraten würden immer aggressiver, klagt die staatliche bulgarische Rederei. Am aktivsten seien sie um den serbischen Hafen Smederevo. Üblicherweise griffen sie mit einem oder zwei Booten an, auf denen sich bis zu vier Bewaffnete befinden.

Piraten aus serbischen Donau-Orten?
Ihre bevorzugte Beute seien Metallwaren, Getreide, Zucker, Kohle oder Dünger. Hat ein Schiff nichts davon geladen, geben sich die Flussräuber auch mit Instrumenten oder elektronischen Geräten zufrieden. In Bulgarien wird daher vermutet, dass es sich bei den Piraten um kleine Händler aus serbischen Donau-Orten handelt.

Kürzlich warfen die Piraten einen Matrosen, der die Angreifer wegzujagen versucht hatte, kurzerhand in den Fluss, berichtet der bulgarische Kapitän Iwan Iwanow. Betroffen war ein Schlepper, der von der Ukraine nach Serbien unterwegs war.

Serbische Behörden sind machtlos
Oft könnten die bulgarischen Schiffe nach einem Piratenangriff nicht mehr den Anker lichten, weil die Kriminellen auch Schiffsinventar zerstörten. Im Schnitt entstehe bei jedem Angriff ein Schaden von 1.000 Euro, sagte Iwanow. Mehrmalige Beschwerden bei den serbischen Sicherheitsbehörden seien bisher wirkungslos geblieben. Es mangle an Personal und Patrouillen, habe es von serbischer Seite geheißen.


Quelle. krone.at

Völlig gaga! Der erste BH für Männer


Natürlich kommt die Idee aus Japan! Der erste BH für den Mann!

Masayuki Tsuchiya hat den heißen Fummel kreiert. In seinem Online-Shop "Wishroom" ist der Männer-BH bereits der Renner. Preis: umgerechnet ca. 30 Euro.

Und wozu braucht ER so ein Ding? Ein neuer Fetisch-Tick?

Nein, es geht um das Thema Gleichberechtigung - die Kreativ-Direktorin von "Wishroom" hofft, dass Männer durch das BH-Tragen Frauen besser verstehen lernen. Aha!

Quelle: express.de

Struck erwartet "Kampfeinsatz" gegen Piraten vor Somalia

SPD-Fraktionschef Peter Struck erwartet einen "Kampfeinsatz" der Bundeswehr gegen Piraten in den Gewässern vor Somalia. Der bevorstehende Marineeinsatz im Golf von Aden sei "gefährlich für Leib und Leben unserer Soldaten", sagte Struck der Online-Ausgabe des "Hamburger Abendblatts". Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) schließt nicht aus, dass deutsche Soldaten sich mit Waffengewalt Zutritt zu Piratenschiffen verschaffen. Die EU startet am Montag erstmals einen Einsatz von Kriegsschiffen unter europäischer Flagge.

Die Piraten verfügten über Waffen, die auch ein Schiff bekämpfen können, sagte Struck. "Ich würde von einem Kampfeinsatz gegen Piraten sprechen", betonte der SPD-Politiker. Zugleich stellte Struck eine Begrenzung der deutsche Beteiligung an der EU-Mission auf 1000 Soldaten in Aussicht. "Wir werden voraussichtlich mit einer Fregatte und bis zu 1000 Soldaten vor Ort sein", sagte der frühere Bundesverteidigungsminister. Bisher war von 1400 deutschen Soldaten die Rede.

Bei der bevorstehenden Operation "Atalanta" sollen zunächst sechs Kriegsschiffe und drei Aufklärungsflugzeuge die Piraterie vor der somalischen Küste bekämpfen. Am Mittwoch will das Bundeskabinett über die deutsche Beteiligung entscheiden, auch der Bundestag muss noch zustimmen. Seit Jahresbeginn wurden in dem Gefahrengebiet von mehr als zwei Millionen Quadratkilometern rund hundert Schiffe von Piraten attackiert.

Hauptaufgabe der Bundeswehr ist es nach Jungs Worten, Piratenangriffe auf zivile Schiffe frühzeitig abzuwehren. Dies könne "notfalls mit Waffengewalt" geschehen, sagte der Minister in der ZDF-Sendung "Berlin direkt". Zum Aufbringen von Piratenschiffen verfüge die Bundeswehr jedoch über "Boardingteams, die diesbezüglich eine Spezialausbildung haben, so dass wir auch in dieser Hinsicht handlungsfähig sind".

Zum juristischen Vorgehen gegen Piraten sagte Jung, wenn ein Land in der Region oder eine befreundete Nation sie vor Gericht stellen wolle, werde diesem Wunsch entsprochen. Derzeit prüfe das Auswärtige Amt in Abstimmung mit Großbritannien, ob Kenia eine gerichtliche Verfolgung von Piraten sicherstellen könne.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) sagte dem ZDF, die EU prüfe diesbezüglich derzeit "ein Übernahmeabkommen mit Drittstaaten". Zudem solle geprüft werden, ob die UNO "nicht eines der bestehenden internationalen Gerichte nutzen kann oder ein neues aufbaut, um solche Strafverfolgung dort durchzuführen".

Quelle: yahoonews

Mutmaßlicher Bombenleger John plante Tat langfristig

Der in Berlin gefasste mutmaßliche Bombenleger Peter John hatte seine Tat vermutlich langfristig vorbereitet. Es spreche einiges dafür, sagte Staatsanwalt Jörg Wetzel auf einer Pressekonferenz im Berliner Polizeipräsidium.

Gegen den 32-Jährigen, den die Polizei in einer der umfangreichsten Fahndungen in Berlin der letzten Jahre elf Tage lang suchte, wurde Haftbefehl erlassen. Er soll für einen Sprengstoffanschlag verantwortlich sein, bei dem seine zwölfjährige Nichte lebensgefährlich verletzt wurde.

Quelle: yahoonews

Moskau meldet wärmsten Wintertag in der Geschichte

Unter „russischem Winter“ versteht sich üblicherweise etwas ganz anderes: Denn gegenwärtig lässt das Wetter im Raum Moskau die Wärmerekorde purzeln. Am Samstag war es mit 9,6 Grad plus so warm wie noch nie an einem Wintertag.

Gestern war nicht nur der wärmste 6. Dezember in den Aufzeichnungen der Moskauer Meteorologen (bisher stand der Tagesrekord bei 7,7 Grad und stammte aus dem Jahr 1898), sondern auch der bisher wärmste Dezembertag und der wärmste Wintertag überhaupt. Als Winter gelten bei den russischen Wetterkundlern die drei Monate Dezember, Januar und Februar.

Heute hält das unnatürlich milde Wetter mit gegenwärtig 7 Grad noch an. Dies sind etwa zehn Grad mehr als es für die Jahreszeit üblich ist. Ab Montag sollen die Temperaturen dann aber nur noch minimal über dem Gefrierpunkt liegen.

Dabei könnten, wie ein Blick in die Wetterannalen zeigt, auch ganz andere Bedingungen herrschen: Die kältesten je registrierten Temperaturen an einem 6. und 7. Dezember wurden in der russischen Hauptstadt 1959 gemessen. Damals war es klirrende minus 31 Grad kalt.

Quelle: aktuell.ru

Manipulations-Vorwürfe gegen Ypsilanti



Hessische SPD-Abgeordnete berichten von unglaublichen Erpressungsversuchen vor der geplanten Wahl von Andrea Ypsilanti zur hessischen Ministerpräsidentin.

Vor der geplanten Wahl von Andrea Ypsilanti zur hessischen Ministerpräsidentin Anfang November ist nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS) Druck in bislang nicht gekannter Form auf SPD-Abgeordnete ausgeübt worden. Sozialdemokraten seien aufgefordert worden, ihre Stimmabgabe bei der geheimen Ministerpräsidenten-Wahl per Handyfoto zu dokumentieren, schreibt das Blatt unter Berufung auf mehrere nicht namentlich genannte SPD-Abgeordnete.

Diese hätten der Zeitung berichtet, sie seien von Kollegen mal "wohlwollend", mal "drängend" ersucht worden, mit einem Handyfoto zu beweisen, dass sie Ypsilanti ihre Stimme gegeben hätten, heißt es in der FAS. Parteisprecher Frank Steibli sagte, die Fraktionsführung habe nie zu einer Dokumentierung des Wahlverhaltens aufgefordert. Man habe sich auf die Probeabstimmungen verlassen.

Die Aussicht einer geheimen Abstimmung bei der geplanten Ministerpräsidenten-Wahl am 4. November habe damit im Grunde nicht mehr bestanden, schreibt die FAS. Dabei hatte der Landtagspräsident laut Zeitung eigens laminierte Stimmzettel drucken lassen, die mit einem Dorn perforiert werden sollten, um zu verhindern, dass Abgeordnete durch Markierungen als Abweichler identifiziert werden könnten.

Ypsilanti hatte nach der Landtagswahl im Januar zweimal vergeblich versucht, in Hessen eine rot-grüne Minderheitsregierung mit Unterstützung der Linkspartei zu bilden, obwohl sie dies im Wahlkampf noch abgelehnt hatte. Vier SPD-Abgeordnete verweigerten ihr einen Tag vor der Abstimmung Anfang November mit Blick auf Rot-Grün-Rot ihre Stimme - lediglich von der Darmstädter SPD-Politikerin Dagmar Metzger wusste man dies schon vorher. Ypsilanti nannte das Verhalten der "Abweichler" Silke Tesch, Jürgen Walter, Carmen Everts und Metzger einen "Anschlag auf die gesamte Partei" und eine Verletzung demokratischer Spielregeln.

Quelle: n24.de

Acht Milliarden verzockt - Eliteuniversität Harvard in Finanznot

Die amerikanische Eliteuniversität Harvard hat im Zuge der Finanzkrise bereits acht Milliarden Dollar verloren. Weitere Verluste sind wahrscheinlich. Jetzt muss die Hochschule an allen Ecken sparen.

Die Finanzkrise macht auch vor den Eliteuniversitäten der USA nicht halt. Die reichste Hochschule des Landes, die Harvard-Universität in Massachusetts, verlor nach eigenen Angaben vom Mittwoch binnen vier Monaten etwa acht Milliarden Dollar. Der uni-eigene Investmentfonds Harvard Management Company, aus dem die Hochschule mehr als ein Drittel ihrer operativen Kosten finanziert, hatte im Juni 2008 noch 36,9 Milliarden Dollar betragen. Inzwischen hat dieser jedoch rund 22 Prozent an Wert verloren, teilte Harvard-Präsidentin Drew Faust mit. Bis zum Ende des Jahres sei gar mit einem Verlust von 30 Prozent zu rechnen.

In einem Brief an die Mitarbeiter informierte die Rektorin unlängst über die prekäre Lage der Hochschule. Zudem kündigte sie Kosteneinsparungen in allen Bereichen an. Bereits seit November wird kein neues Personal mehr eingestellt. Um weiteren Kapitalabfluss zu vermeiden, wird der Investmentfonds zudem umgeschichtet. Der bislang höchste Wertverlust war den Angaben zufolge im Jahr 1974 mit einem Minus von zwölf Prozent verzeichnet worden. Trotz ihres großen Vermögens berechnet die prestigeträchtige Universität ihren Studenten inzwischen 45.000 Dollar Studiengebühren pro Jahr.

Quelle: n24.de

Samstag, 6. Dezember 2008

Pakistan: "Scherzanrufer" löst fast Krieg mit Indien aus


Pakistans Präsident Asif Ali Zardari (c) AP

Scherz-Anrufe: Man kennt sie aus dem Radio und manchmal treiben auch Freunde oder Kollegen mit fingierten Telefongesprächen ihre Späße. Aber dass ein Scherz-Anrufer zwei Atom-Mächte an den Rand eines Krieges bringt, ist kaum zu glauben. Doch offenbar so passiert in der schwierigen Zeit während des blutigen Islamisten-Terrors in Bombay!

Ein Anrufer rief am Freitag vergangener Woche den pakistanischen Präsidenten Asif Ali Zardari an, gab sich dreist als Indiens Außenminister Pranab Mukherjee aus und drohte mit einem Militärschlag! Daraufhin versetze Pakistan seine Luftwaffe in höchste Alarmbereitschaft, Kampfjets stiegen auf.

Erst als Pakistan US-Außenministerin Condoleezza Rice über die „gefährliche Lage“ informierte und diese ihren indischen Amtskollegen aus dem Bett klingelte, klärte sich die Situation langsam auf: Mukherjee bestritt, der Anrufer gewesen zu sein.

Es habe jedoch noch mehrere Stunden intensiver internationaler Bemühungen bedurft, um die akute Kriegskrise endgültig zu bereinigen, berichtet die Zeitung „Dawn“.

Quelle: express.de

Freitag, 5. Dezember 2008

Kinderpornoermittlungen ohne Bezug zu Kampusch


Bild: flickr.com/Rocky Roden C:

"Keinen Bezug" zu Natascha Kampusch haben die neuen Ermittlungen wegen Kinderpornografie rund um die Causa. Das betonte der zuständige Abteilungsleiter im Bundeskriminalamt, Gerhard Lang, am Freitag: "Sie hat damit nichts zu tun", sagte er. Die Ermittlungen würden sich auch nicht auf Wolfgang Priklopil, den Entführer der heute 20-Jährigen, und dessen Umfeld beziehen.

Laut der Tageszeitung "Die Presse" dürften vielmehr vier Personen aus Österreich unter Verdacht stehen, die etwas mit einem Pädophilen-Netzwerk zu tun haben könnten. Die Ermittler seien bereits vor mehreren Jahren auf diese Verdächtigen gestoßen, berichtete das Blatt. Es handle sich weder um Bekannte noch um Familienangehörige aus dem Kreise Kampuschs oder Priklopils.

Gestoßen seien die Beamten auf die Namen der Personen im Zuge der umfangreichen Ermittlungen in den Fallakten. Gerhard Lang bzw. das Bundeskriminalamt war am Freitagabend für eine Stellungnahme zum "Presse"-Bericht nicht mehr erreichbar.

Im Zuge der Recherchen seien gegen Personen Verdachtsmomente aufgetaucht, denen "der Vollständigkeit halber" nachgegangen wird, sagte Lang am Nachmittag gegenüber der APA. Diese Personen stünden aber in "keinem Zusammenhang" mit Kampusch. Die Aussage des neuen Leiters der Bundeskriminalamtes, Franz Lang, gegenüber der Tageszeitung "Österreich", dass es Hinweise gebe, "dass Kampuschs Entführer Priklopil Kontakt und Freundschaften zu Menschen hatte, die sich im Kinderporno-Bereich aufhalten", wollte der Abteilungsleiter nicht kommentieren.

Gerhard Lang zufolge wurde das Bundeskriminalamt von der Staatsanwaltschaft beauftragt, "spezielle Fragen" zu klären, die im Zusammenhang mit der Causa Kampusch aufgetaucht sind. Diese Fragen hätten aber weder etwas mit der Entführung noch mit der mehrfach kolportieren "Mehrtäter-Theorie" zu tun.

Quelle: kleinezeitung.at

Villa in Kärnten um 99 Euro erhältlich


Die Villa hat über 400 Quadratmeter Wohnfläche und einen großen Garten mit Biotop.

Was man dazu lediglich braucht: eine Portion Glück. Wer das schmucke Anwesen beim Wörthersee erhält, wird per Los entschieden.

Innerhalb kurzer Zeit gab es am Freitag rund 900 Anmeldungen: Seit bekannt geworden war, dass Traude Daniel in Klagenfurt-Viktring ihre Traumvilla verlosen will, steht das Telefon nicht mehr still. "Um 7 Uhr früh waren erste Interessenten vor der Haustür." Verständlich – wo bekommt man schon ein großzügiges Haus mit herrlichem Garten in ruhiger Lage um 99 Euro?

Was man dazu lediglich braucht: eine Portion Glück. Denn insgesamt werden 9999 Lose verkauft, woraus dann der Gewinner gezogen wird. Notar Stefan Lindner, der den ungewöhnlichen Verkauf abwickelt: "Laut Finanzministerium brauchen wir dazu keine spezielle Genehmigung, weil die Verlosung nur ein Mal stattfindet und keine fortlaufende Einnahmequelle ist."

An ein Los kommt man über die Homepage, wo auch alle Schritte für die Registrierung angegeben sind.

Spätester Lostag ist der 5. Mai 2009, sollten bis dahin nicht alle Lose verkauft worden sein, erhalten die Teilnehmer ihr Geld (abzüglich 19 Euro Bearbeitungsgebühr) zurück.

Quelle: kurier.at

Sex mit Pferd: Wiederholungstäter zu drei Jahren Haft verurteilt



In England ist ein 46-jähriger Mann zu drei Jahren Haft verurteilt worden, weil er mehrfach Sex mit einem Pferd hatte. Der Brite war bereits beim ersten Übergriff auf das verschreckte Rennpferd "Calico" erwischt und vom Gericht verwarnt worden. Als er sich noch einmal am selben Pferd vergriff, zeigte das Gericht keine Milde mehr und schickte den Mann hinter Gitter.

"Nach ein paar Bier ging ich zum Stall und verkehrte mit dem Pferd", beschrieb Leeroy Le Gallais seinen Übergriff auf den Vierbeiner vor Gericht salopp.

Beim ersten Vorfall war der 46-Jährige noch ertappt worden, weil er seine Unterhose am Tatort vergessen hatte. Der zweite Übergriff fiel auf, weil das Pferd am Morgen einen sehr gestressten Eindruck auf den Besitzer machte und in der Box seitwärts umherging. Sofort fiel der Verdacht wieder auf den 46-jährigen Übeltäter. Bei einer Befragung durch die Polizei gab Le Gallais den Übergriff zu und wandert nun für drei Jahre ins Gefängnis.

Quelle: krone.at

Kongressanhörung: GM und Chrysler bieten Nothochzeit an


Bild: flickr.com/caucas

Sie zogen vor den Senat und bettelten um Milliarden: Nun nehmen die Sanierungspläne der Großen Drei Gestalt an. General Motors und Chrysler könnten sogar gemeinsam das Heil suchen. Experten vermuten zudem, dass die Autobauer deutlich mehr Geld brauchen als die beantragten 34 Mrd. $.

Man würde dem Zusammenschluss mit GM zustimmen, wenn man im Gegenzug staatliche Finanzhilfen bekomme, sagte Chrysler-Chef Robert Nardelli am Donnerstag in der Anhörung vor dem Kongress in Washington. GM-Chef Rick Wagoner sagte, durch eine Übernahme seien "signifikante Kosteneinsparungen" zu erzielen. Nardelli bezifferte das Einsparpotenzial auf 8 bis 10 Mrd. $ und kündigte an, im Fall einer Fusion seinen Hut zu nehmen.

Zuvor hatte der republikanische Senator Robert Bennett mitgeteilt, eine Hochzeit der beiden Unternehmen sei sinnvoll. Beide Unternehmen hatten im September und Oktober über einen Zusammenschluss gesprochen. Ende Oktober seien die Pläne wegen Finanzierungsengpässen auf Eis gelegt worden, sagte Wagoner. Die Gewerkschaften sprachen sich in der Anhörung gegen eine Fusion aus. Er glaube nicht an hohe Einsparpotenziale und rechne mit massiven Stellenstreichungen, sagte Ron Gettelfinger, Chef der Gewerkschaft UAW. Chrysler solle Allianzen eingehen statt sich einem anderen Konzern anzuschließen, sagte Gettelfinger.

Die Chefs von GM, Chrysler und Ford baten den Kongress um Finanzhilfen von bis zu 34 Mrd. $. GM und Chrysler stehen nach eigenen Angaben ohne Finanzspritzen bis Jahresende vor dem Aus. Vor zwei Wochen ließ der Kongress die Firmenchefs abblitzen, da sie in den Augen der Abgeordneten keine geeigneten Sanierungskonzepte vorgelegt hatten.

Nach Ansicht eines Experten brauchen die US-Autobauer jedoch deutlich mehr Geld als sie beim Kongress beantragt haben. Angesichts der vorhergesagten Verkaufsrückgänge bräuchte die Autobranche 75 bis 125 Mrd. $, sagte Moody's Chefvolkswirt Mark Zandi in der möglicherweise entscheidenden Kongressanhörung am Donnerstag. Es gebe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Hersteller zu einem späteren Zeitpunkt um weitere Hilfen bitten würden, sagte der Experte.

Gleichwohl hätte das Aus eines Herstellers aus Detroit "katastrophale Auswirkungen für die Wirtschaft", sagte Zandi weiter. "Sollte einer der 'Großen Drei' aus Detroit untergehen, würde eine große Zahl an Zulieferern mit untergehen", warnte auch Keith Wandell, der Chef der Zulieferers Johnson Controls, in der Anhörung.

Quelle: ftd.de

Neue Studie: Kaffee ist ein Busen-Killer!


Bild: flickr.com/bloggingtom

Brust-Alarm aus Skandinavien: Einer schwedischen Studie zufolge ist Kaffee nicht nur Lebenselixier, sondern vor allem ein echter Busen-Killer!

Ein Test an 300 Frauen ergab: Übermäßiger Kaffeegenuss führt dazu, dass die Brüste schrumpfen. Schon ab drei Tassen täglich wächst das Schrumpf-Risiko.

Doppelt übel: Bei Männern werden die Brüste bei zu viel Käffchen größer. Verkehrte Welt trotz Verwöhn-Aromas.

Aber nicht alles ist schlecht am Heißgetränk. So wurde nachgewiesen, dass Kaffee das Brustkrebsrisiko senkt. Immerhin!

Quelle: express.de

Osama bin Lego: US-Firma sorgt für Spielzeugskandal


„Osama bin Lego“ - Eigenkreation eines erwachsenen Lego-Freaks

Ganz und gar kein Kinderspielzeug sind die Plastik-Kämpfer in Lego-Optik des Internetversands "BrickArms". Dieser bietet unter anderem Miniatur-Figuren von Nazis und Terroristen an, inklusive realistisch gestalteter Waffen.

"Diese bearbeiteten Lego-Figuren im Stil von Osama bin Laden und Nazischergen mit Panzerfäusten und Handgranaten verherrlichen Totschlag und Terrorismus", sagte Mohammed Shaqif von der muslimischen Ramadhan Foundation. "Menschen sollten sich darauf konzentrieren, im Kampf gegen die bösen Kräfte zusammenzuarbeiten, anstatt zu Intoleranz zu erziehen."




Auch der jüdische Rat für Rassengleichheit reagiert empört. "Das ist geschmackloses Spielzeug! Wir könnten auch sehr gut darauf verzichten, insbesondere wenn so viel Spannung auf der Welt herrscht", sagte die Ratsvorsitzende Edie Friedman der englischen Zeitung "The Sun".

Der Lego-Konzern selbst distanziert sich ebenfalls von dem umstrittenen Spielzeug: "Diese Figuren wurden ohne Genehmigung hergestellt und stellen das genaue Gegenteil unserer Philosophie dar."

Der Hersteller selbst ist ein Familienvater aus Redmond in Washington, USA. Firmengründer Will Chapman: "Ich bin seit langem Lego-Fan, doch erst mein Sohn brachte mich auf die Idee, selbsterstellte Figuren herzustellen. Heute wird das Geschäft von der ganzen Familie betrieben. Wir planen eine Menge neuer Artikel für 2009."

Bonn: Beate-Uhse-Kunde stirbt in Sex-Video-Kabine


Beate-Uhse-Shop (c) Paul

Tragischer Todesfall im Beate-Uhse-Shop am Bischofsplatz. Kunde Dieter F. (54) starb in einer Pornofilm-Kabine – pralle Brüste und heiße Schenkel waren offenbar zuviel für sein Herz!

Die Lust-Kabine: Fernseher, Stuhl. Wie zu Hause, nur die Poster an den Wänden sind etwas anders. Rund 400 Filme stehen zur Auswahl. Auch Dieter F. suchte sich hier hinter verschlossener Tür seinen Favoriten.

Dann, gegen 14.30 Uhr: Der Porno hätte längst zu Ende sein müssen, doch F.s Kabinentür blieb zu. Nichts rührte sich.

Das machte eine Uhse-Mitarbeiterin stutzig. Sie klopfte, fragte, ob alles okay sei. Als keine Antwort kam, schloss sie die Kabine von außen auf – und bekam einen Schock. Dieter F. saß noch immer auf dem Stuhl – tot!

Sofort rief die Frau Notarzt und Rettungswagen. Doch für den Porno-Fan kam bereits jede Hilfe zu spät. Da der Arzt „ungeklärte Todesursache“ attestierte, wurde die Kripo eingeschaltet. „Bisherige Ermittlungen ergaben jedoch keine Hinweise auf ein Fremdverschulden“, so Polizeisprecher Christian Gräßler.

Dieter F.s Leichnam kam in die Rechtsmedizin. Dort wird endgültig geklärt, woran der 54-Jährige starb. Vermutlich war es ein Herzinfarkt.

Quelle: express.de

"Extreme Vorsicht": Vatikan warnt vor christlich-moslimischen Ehen


(c) sxc

Der Vatikan warnt vor "dramatischen Folgen" für die Kinder, es wird zu "extremer Vorsicht" geraten.

Der Vatikan ist der Ansicht, dass gemischte Ehen zwischen Christen und Moslems nicht zu fördern sind. Der neue Generalsekretär der italienischen Bischofskonferenz CAI, Bischof Mariano Crociata, meinte, der moslemische Partner werde oft nach einigen Ehejahren versuchen, "zu seinen kulturellen, sozialen und religiösen Wurzeln zurückzufinden, was oft dramatische Folgen auch für die Kinder haben können", so Crociata.

"Extreme Vorsicht" und "weise Begleitung"
Der Bischof riet bei der Eheschließungen zwischen Partnern unterschiedlicher Religionen zu "extremer Vorsicht". Auch die Erziehung der Kinder sei Ursache zahlreicher Konflikte. Die Bischofskonferenz empfahl in diesem Zusammenhang, dass die Diözesen Personen, die trotz unterschiedlicher Religionen doch eine Ehe schließen, eine besonders "weise Begleitung" garantieren sollten.

Zahl der "gemischten" Ehen steigt
In Italien wächst die Zahl der "gemischten" Ehen rasant. Zuletzt war bei jeder zehnten Hochzeit zumindest ein Partner ein Ausländer, ergab eine Studie des nationalen Statistikamtes Istat. Derzeit leben im Stiefelstaat 600.000 Paare, von denen ein Teil nicht italienischer Herkunft ist.

Gegenüber dem Jahr 1991 sei die Zahl solcher "gemischten" Ehen um 300 Prozent gestiegen. Die Anzahl der Kinder dieser Paare habe sich um 22 Prozent erhöht, so die Statistiker. Italienische Frauen in "gemischten" Beziehungen heiraten demnach vor allem Nordafrikaner. Italienische Männer vermählen sich meist mit Filipinas, Rumäninnen, Peruanerinnen und Albanerinnen. Besonders hoch ist die Zahl der Ehen mit mindestens einem ausländischen Partner in der Industrieregion Lombardei, einem Landesteil mit starker Immigration.

Quelle: oe24.at

Fall Kampusch: Ermittlungen in Richtung Kinderpornos


(c)apa/polizei

Laut dem BK-Chef Lang gab es im weiteren Umkreis des Falles Natascha Kampusch Verdachtsmomente in Richtung Kinderpornografie.

Im Fall Natascha Kampusch wird in Richtung Kinderpornografie ermittelt. Das sagte der neue Leiter des Bundeskriminalamts (BK), Franz Lang, in der "ZiB2" am Donnerstag. Es seien "im weiteren Umkreis" des Falls "Verdachtsmomente in Richtung Kinderpornografie und eines Pornoringes" aufgetaucht. Diese Aspekte würden nun ermittelt, so Lang. Gegenüber der Tageszeitung ÖSTERREICH wird Lang konkreter: "Es gibt Hinweise, dass Kampuschs Entführer-Wolfgang Priklopil Kontakt und Freundschaften zu Menschen hatte, die sich im Kinderporno-Bereich aufhalten. Gegen konkrete Personen wird jetzt ermittelt. Es gibt aber noch keinen Beweis, dass diese Personen Kontakt zu Kampusch gehabt hatten."

Die Theorie eines zweiten Entführers sei hingegen nicht im Umfang des Ermittlungsauftrages. Gefragt, ob er an einen zweiten Entführer glaube, sagte Lang: "Es ist völlig offen, die Ermittlungen laufen."

Quelle: oe24.at

Donnerstag, 4. Dezember 2008

4,44 Euro zu wenig? AUA-Kleinaktionären steht mehr Geld zu


Kleinaktionäre-Vertreter Rasinger (c)apa

Den AUA-Kleinaktionären stehe bei Staats-Schuldenerlass ein höheres Angebot für die AUA-Aktie zu, so IVA-Chef Rasinger.

Die deutsche Lufthansa wird ihr Angebot an die AUA-Kleinaktionäre nach Ansicht von IVA-Chef Wilhelm Rasinger noch etwas aufbessern müssen, wenn sie mehr als 75 Prozent an der Austrian Airlines bekommen möchte. Juristisch sei das avisierte Angebot in Höhe von 4,44 Euro je Aktie in Ordnung, allein durch den geplanten Schuldennachlass von 500 Mio. Euro durch österreichisches Staatsgeld erhöhe sich der Wert der AUA-Aktien aber um 6 Euro pro Stück, meinte der Präsident des Interessenverbands der Anleger (IVA) am Donnerstag.

"Kompetenter Kernaktionär"

Es sei "positiv", dass die AUA mit der Lufthansa als neuem Eigentümer nun "einen kompetenten Kernaktionär" bekomme. Die Lufthansa werde beweisen müssen, wie gut sie die AUA wieder auf Kurs bringen könne. Gelingt ihr das überaus gut, wird sie gemäß dem mit der ÖIAG vereinbarten Besserungsschein noch bis zu 162 Mio. Euro für die AUA hinblättern müssen. Bisher sind für den 41,6-prozentigen Staatsanteil nur 366.000 Euro vorgesehen, je ein symbolischer Cent pro Aktie. Ein Streubesitz-Angebot über 4,44 Euro/Aktie - für Rasinger lediglich "eine vernünftige Untergrenze" - würde die Lufthansa 215 Mio. Euro kosten.

ÖIAG-Aufsichtsrat gibt seinen Segen
Wie berichtet hat am Mittwoch der Lufthansa-Aufsichtsrat grünes Licht für die AUA-Übernahme gegeben. Am Freitag soll auch der ÖIAG-Aufsichtsrat seinen Segen geben, danach soll am Nachmittag in einer Pressekonferenz mit Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber der Deal öffentlich verkündet werden.

AUA-Aktien im Plus
Am Donnerstag mittag kurz vor 12.30 Uhr notierten die AUA-Aktien an der Wiener Börse bei 3,79 Euro, ein Plus von 2,43 Prozent gegenüber Mittwoch. Da waren die Titel in der Schlussauktion nach Bekanntwerden der Höhe des Streubesitz-Angebots um 39,62 Prozent auf 3,70 Euro in die Höhe geschossen.

Quelle: oe24.at

Österreich: Niki Lauda will Expansionszuschuss von Republik


Niki Lauda (c)oe24.at


Niki Lauda verlangt von der Republik Österreich eine Entschädigung für die "Wettbewerbsverzerrung durch den Staatszuschuss an die AUA".


Neben einer Liberalisierung der Verkehrsrechte (Lauda: "Ich will auch nach Kiew und Belgrad fliegen können") stellt er auch finanzielle Forderungen in den Raum. Das sagte er im Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Freitag-Ausgabe).

Lauda: "Meiner Airline geht es gut und sie braucht kein Geld. Aber wenn die AUA Geld bekommt, hat auch meine Fluglinie als letzter nationaler Carrier Anspruch darauf, und zwar nicht nur moralischen." Er wolle einen solchen Zuschuss etwa für die Expansion und den Ausbau des österreichischen Streckennetzes verwenden. Er warte auf Vorschläge von Pröll und Faymann.

Quelle: oe24.at

Putin erinnert Saakaschwili an Saddams Hinrichtung


Georgiens Präsident Saakaschwili in Putins Kreuzfeuer (c) novosti

In einer Livefragestunde hat Wladimir Putin auf die Frage, was mit dem georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili weiter geschehen soll, auf das Schicksal des irakischen Diktators Saddam Hussein verwiesen.

In seiner traditionellen live übertragenen Fragestunde für Russlands Bürger am Donnerstag verwies der russische Ministerpräsident darauf, dass die USA ihren Irak-Einsatz mit der Suche nach Massenvernichtungswaffen begründet hätten.

„Sie haben keine Waffen gefunden, dafür aber den Staatschef aufgehängt. Ihm wurde vorgeworfen, Menschen in einigen Schiiten-Dörfern getötet zu haben. Die heutige georgische Staatsführung hat aber ein Blutbad in Südossetien angerichtet, Zivilisten dort getötet, zehn ossetische Dörfer dort dem Boden gleich gemacht und auch die russischen Friedenskräfte überfallen“, hieß es.

Das sei auch ein Verbrechen gegen das georgische Volk und Georgiens territoriale Integrität gewesen: „In diesem Zusammenhang soll das georgische Volk selbst entscheiden, welche Verantwortung seine Politiker, die diese schwersten Folgen verursacht haben, tragen müssen“.

Quelle: novosti

Reaktor abgeschaltet: Zwischenfall in Atomkraftwerk Philippsburg


Bild: flickr.com/michi.p

Im Atomkraftwerk Philippsburg gab es am Mittwoch einen Zwischenfall. Aus bisher unbekannter Ursache schaltete sich der Reaktor automatisch ab. Strahlung wurde nicht gemessen.

Der Reaktor des Atomkraftwerks Philippsburg (Kreis Karlsruhe) hat sich am Mittwoch automatisch abgeschaltet - dadurch konnte kein Strom mehr produziert werden. Die automatische Schnellabschaltung habe aber keine Auswirkungen auf die Sicherheit gehabt, berichtet die Betreiberin EnBW. Es habe kein Leck gegeben; es sei keine Radioaktivität freigesetzt worden.

Der Zwischenfall in dem knapp 30 Jahre alten Block 1 wird analysiert. Der EnBW zufolge hatte es wahrscheinlich aufgrund eines falschen Messsignals zuvor eine Schnellabschaltung der Turbine im Maschinenhaus gegeben.

Quelle: n24.de

Kinderpornografie: Ex-Politiker verurteilt


Bild: flickr.com/lorelei rhine

In Graz ist am Donnerstag ein ehemaliger KPÖ-Gemeinderat zu einer Geldstrafe und bedingter Haft verurteilt worden. Ihm wurde der Besitz pornografischer Darstellungen von Kindern und Jugendlichen vorgeworfen.

Fotos und Filme
Bei dem ehemaligen KPÖ-Gemeinderat und Klubsekretär waren im Zuge einer Hausdurchsuchung zahlreiche Fotos sowie einige Filme mit kinderpornografischen Darstellungen gefunden worden. Der mittlerweile arbeitslose Gemeindebedienstete hatte sein Mandat daraufhin sofort zurückgelegt.


Das offene Haus des Gemeinderates
Der Mann legte ein Geständnis ab, wiederrief es aber kurz danach: "Ich habe gedacht, damit ist alles erledigt, ich wollte das für meine Bekannten auf mich nehmen", erklärte er vor Gericht. Er habe ein offenes Haus gehabt, bei ihm seien die Leute aus und ein gegangen und hätten auch seinen Computer benützt.

Namen nannte er allerdings keine, da er nach eigenen Angaben oft selbst nur die Vornamen seiner Bekannten wusste.

Richter: "Ich glaube ihnen nicht"

"Warum hat man einen Zettel gefunden, auf dem sie sich einschlägige Internetseiten notiert haben?", wollte der Richter wissen. "Ich wollte diese Seiten anfangs der Polizei melden", so die Erklärung.

Von den rund 500 Bildern und zehn Filmen, die man bei dem Mann in einem begehbaren Schrank neben der Schmutzwäsche verstaut, auf CDs und Videos gefunden hatte, will er nicht gewusst haben, dass sie überhaupt in seiner Wohnung waren. "Ich glaube ihnen das nicht", so der Richter.

Angeklagter: "Neigungen weit davon entfernt"
"Das sind ganz grausliche Geschichten, bei denen Kinder zur Ware gemacht werden. Meine sexuellen Neigungen sind meilenweit davon entfernt", versuchte sich der Angeklagte zu rechtfertigen. In einem Fall sei er sogar nachweislich im Ausland gewesen, während Dateien mit Kinderporno-Fotos heruntergeladen worden waren, betonte sein Verteidiger.

1.800 Euro Strafe, vier Monate bedingt

Der Richter lehnte jedoch alle Beweisanträge ab, sprach den Ex-Politiker schuldig. Er wurde zu einer unbedingten Geldstrafe in der Höhe von 1.800 Euro sowie einer bedingten Haftstrafe von vier Monaten verurteilt. Der Angeklagte erbat sich Bedenkzeit, das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Quelle: orf.at

Richard Nixon: Schroff, zynisch, beleidigend


Bild: flickr.com/don solo

Nur ein US-Präsident ist noch unbeliebter als George W. Bush: Richard M. Nixon. Zu den Gründen für das schlechte Abschneiden Nixons in Meinungsumfragen gehört auch die regelmäßige Veröffentlichung alter Tondokumente der National Archives and Records Administration.

Jetzt kratzen die Verwalter der Geschichte erneut am Image des Ex-Präsidenten, indem sie 200 Stunden bisher unbekannter Telefonate und Unterhaltungen frei gaben. Hinzu kommen 90.000 gedruckte Seiten. Das Material bietet unter anderem neue Einblicke in die Art und Weise, wie sich die Nixon-Administration während des Vietnamkriegs verhielt. So polterte Nixon im Dezember 1972 während eines Gesprächs mit dem Nationalen Sicherheitsberater Henry Kissinger: "Wir werden sie bombardieren. Über Weihnachten wird es richtig krachen." Nur einige Tage später bombardierte die US-Armee Hanoi und Haiphong.

Die Gespräche können auf der Webseite nixonlibrary.gov angehört werden. Immer wieder offenbarte Nixon im Umgang mit seinen Mitarbeitern seine schroffe und ungehaltene Art. Politische Gegner bedachte er regelmäßig mit üblen Beschimpfungen. Einmal bezeichnete er Pressevertreter als "poor dumb bastards", ein anderes Mal die Vorsitzenden der amerikanischen Eliteuniversitäten als "sons of bitches".

Quelle: epoc

Berlusconi will eine internationale Regulierung des Internets


Bild: flickr.com/hobo

Im Juli 2009 wird der G8-Gipfel turnusgemäß wieder in Italien stattfinden. Das letzte Mal hatte es in Genua 2001 massive Polizeiübergriffe gegen Demonstranten gegeben. Jetzt zieht Ministerpräsident Berlusconi auf die kleine, gut kontrollierbare Insel Magdalena bei Sardinien und hat einen Plan für das Internet in der Tasche. Nach seinen Vorstellungen sollte es eine internationale Regelung für das Internet geben. Das fehle, sagte Berlusconi während eines Besuchs des Technologieparks der italienischen Post in Rom.

Neben der Beschäftigung mit der Finanzkrise müsse die internationale Regulierung des Internets diskutiert werden. Das sei ein schwieriges Problem, sagte Berlusconi, da die nationale Rechtsprechung in Internetfragen manchmal nicht ausgeübt werden könne. Die G8 sei ein besseres Podium als die Vereinten Nationen, um hier eine Lösung zu finden, weil es bei der UN eine Vielzahl von Staaten gebe, die sich nicht einigen könnten.

Das erscheint für einen Demokraten eine recht bedenkliche Einstellung, mit der Berlusconi zudem die Bedeutung der Vereinten Nationen unterhöhlt. Berlusconi versuchte seine Ansicht mit Mehrheitszahlen zu rechtfertigen: Wenn er ab Januar den Vorsitz der G8 habe, dann sei es eigentlich die G20, die 80 Prozent der Wirtschaftsmacht und 72 Prozent der Bevölkerung der Welt darstelle.

Einzelheiten, wie er sich eine internationale Regulierung des Internets vorstellt, erläuterte Berlusconi allerdings nicht, fügte aber hinzu, dass es ein "Forum" sei, das für alle offen stehe. Bei der Regulierung des Internets sieht Berlusconi Italien als "Avantgarde".

Quelle: TP

Autobauer: VW peilt in China Absatzrekord an


Bild: flickr.com/smgallery

Deutschlands größter Autokonzern Volkswagen wird dieses Jahr wohl erstmals mehr als eine Million Autos in China verkaufen. Daran würden auch die globale Wirtschaftskrise und das inzwischen spürbare Nachlassen des Wachstums auf de chinesischen Markt nichts ändern, sagt der China-Chef von Volkswagen, Winfried Vahland.

Bis Anfang Dezember habe der Autokonzern mit den Marken VW, Audi und Skoda bereits 931 000 Fahrzeuge verkauft. "Da muss schon viel passieren, wenn wir unser Ziel von einer Million verkauften Autos nicht mehr schaffen", fügte Vahland optimistisch hinzu.

Damit wird VW dieses Jahr in China um gut zehn Prozent mehr Autos verkaufen als 2007. Damals hatte der Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr noch 20 Prozent betragen - solche Werte sind aber vorläufig nicht mehr zu erreichen.

Branchenbeobachter hatten nach der deutlichen Marktabkühlung in den vergangenen Monaten kaum noch damit gerechnet, dass der deutsche Anbieter seine Ziele schaffen wird. Nach Vahlands Worten wird VW jedoch auch den Gewinn verbessern. 2007 hatte der Konzern in China 910 000 Fahrzeuge verkauft und ein operatives Ergebnis von 294 Mio. Euro erzielt.

Vahland setzt neue Technologien, macht sich für die Einführung eines kleinen Elektro-Stadtautos stark. Noch sei dafür die Nachfrage zu klein, aber in einigen Jahren könne das die Lösung für Chinas rasant wachsende Metropolen sein. Die Kunden wollten bislang vor allem Limousinen kaufen, doch mit Blick auf den Verkehrsinfarkt in den Städten und die zunehmende Umweltbelastung müsse VW Alternativen entwickeln, sagt Vahland. "Ich könnte mir vorstellen, dass sich in China Elektroautos durchsetzen." VW plant, das neue Drei-Liter-Modell "Up!" nach dem Start in Europa auch in Asien auf den Markt zu bringen.


Quelle: Handelsblatt

New Yorker Zeitung klaut Empire State Building


Empire State Building (c) AP

Ein paar gefälschte Dokumente, gesendet an das New Yorker Grundbuchamt und das Empire State Building gehörte der Zeitung "Daily News".

Mit einer paar kleinen Tricks hat sich die New Yorker Zeitung "Daily News" am Mittwoch kurzerhand das Empire State Building unter den Nagel gerissen. Dazu reichte sie nach eigenen Angaben lediglich mehrere gefälschte Dokumente beim Grundbuchamt der Stadt ein. Dass diese pikanterweise mit den Namen des legendären Bankräubers der 30er Jahre, Willie Sutton, und der ebenfalls längst verstorbenen King-Kong-Hauptdarstellerin Fay Wray unterzeichnet waren, fiel in der Behörde niemandem auf.

"Klaffende Lücke"
"Dieser enorme Betrug zeigt eine klaffende Lücke im Verwaltungssystem der Stadt", schrieb die Zeitung. "Natürlich wäre ein Diebstahl des Empire State Building nicht lange unentdeckt geblieben, aber das zeigt doch, wie einfach es für Betrüger ist, sich hinter dem Rücken der Eigentümer bescheidenerer Objekte zu bemächtigen", berichtete die "Daily News". Sie gab des legendäre Gebäude nach dem 90-minütigen "Betrug" an die rechtmäßigen Besitzer zurück.

Quelle: Kleine Zeitung

Rekordzahl in USA auf Lebensmittelhilfe angewiesen


Bild: flickr.com/altemark

In den USA sind so viele Menschen auf staatliche Lebensmittelhilfe angewiesen wie nie zuvor.

Laut der US-Regierung beantragten im September mehr als 31,5 Millionen Bürger Lebensmittelmarken, was der höchste Stand seit Einführung des Programms ist. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Anzahl der Bedürftigen um 17 Prozent. Damit ist etwa jeder zehnte US-Bürger auf Lebensmittelhilfe angewiesen.

Experten führen den sprunghaften Anstieg auf die Finanzkrise und den wirtschaftlichen Abschwung in den USA zurück. "Es ist ein beunruhigender Trend", sagte Ellen Vollinger vom Food Research and Action Center. Die Zahl der Bedürftigen werde noch weiter zunehmen, da landesweit mit weiterem Stellenabbau und schwächerem Wachstum zu rechnen sei. Deshalb müsse die neue US-Regierung möglichst bald das staatliche Lebensmittelprogramm ausweiten.

Quelle: apa

Probleme in Kärnten: BayernLB droht Desaster in Österreich


BayernLB: Gehen bald die Lichter aus? (Bild: flickr.com/manuela.martin)

Die ums Überleben kämpfende Bayerische Landesbank hat ein neues Finanzierungsproblem. Ihre mit Abstand größte und wichtigste Auslandstochter, die österreichische Hypo Group Alpe Adria, benötigt insgesamt bis zu 2 Mrd. Euro.

Bislang gibt es aber noch keine Einigung unter den Anteilseignern über ihre Finanzierungsbeiträge. Der BayernLB droht, dass sie der Bank bis zu 700 Mio. Euro zuschießen muss.

Die Hypo Group Alpe Adria (HGAA) leidet unter den Folgen der Finanzmarktkrise. Eine außerordentliche Hauptversammlung der in Kärnten ansässigen Bank wurde am Dienstagabend unterbrochen. Sie soll an diesem Freitag fortgesetzt werden. "Es sind noch Fragen zu klären", sagte eine HGAA-Sprecherin. Vom Gesamtbedarf über 2 Mrd. Euro sollen rund 1,3 Mrd. vom Hilfspaket des österreichischen Staates kommen. Die restlichen 700 Mio. Euro wollten die Eigentümer übernehmen. Das Land Kärnten weigert sich jedoch als Minderheitsaktionär, Geld in die BayernLB-Tochter einzubringen.

Damit könnte die erst im Sommer 2007 für 1,65 Mrd. Euro vom Land Kärnten mehrheitlich erworbene Bank zu einer weiteren Großbelastung für die BayernLB werden. Mit gut 7000 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von rund 38 Mrd. Euro ist die HGAA die sechstgrößte Bank Österreichs. Der Schwerpunkt ihrer Geschäftstätigkeit liegt in den Ländern des Balkans, wo die Risiken aus Kreditgeschäften zuletzt stark gestiegen sind.

Die BayernLB selbst rutscht immer tiefer in die Verlustzone. Den am Mittwoch vorgelegten Zahlen zufolge häufte die Bank von Januar bis September 1,74 Mrd. Euro Verlust vor Steuern bei einer Bilanzsumme von 426,2 Mrd. Euro an. Allein im Finanzergebnis entstand ein Minus von 1,18 Mrd. Euro.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hatte die Lage der BayernLB bereits als "sehr, sehr ernst" bezeichnet. Das Land Bayern will allein 10 Mrd. Euro frisches Kapital in die Bank pumpen. Die BayernLB wird damit künftig fast vollständig dem Land gehören. Bisher waren die bayerischen Sparkassen mit 50 Prozent beteiligt. Sie wollten das Risiko weiterer Einzahlungen aber nicht mehr übernehmen. Seehofer entschuldigte sich am Mittwoch im bayerischen Landtag für das Milliardendebakel. Es habe bei der BayernLB in der Vergangenheit Fehleinschätzungen der Bank und der Landesregierung gegeben. "Ich möchte mich im Namen der gesamten Staatsregierung entschuldigen", erklärte Seehofer in seiner ersten Regierungserklärung. Auch die bayerischen Sparkassen entschuldigten sich.


Quelle: ftd.de

Spottpreis: ÖIAG bekommt für die AUA vorerst 336.000 Euro


Bild: flickr.com/temp13rec.

Um den Preis eines kleineren Einfamilienhauses bekommt die Lufthansa den ÖIAG-Anteil an der AUA. Den Streubesitz-Aktionären werden 4,44 Euro pro Aktie geboten.

Der Aufsichtsrat der deutschen Lufthansa hat am Mittwochnachmittag dem Erwerb von bis zu 100 Prozent an der Austrian Airlines (AUA) zugestimmt. Den 41,6-prozentigen AUA-Anteil der ÖIAG übernimmt die deutsche Fluglinie um 366.000 Euro plus Besserungsschein. Mit dem Besserungsschein könnte die ÖIAG – abhängig von der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung der AUA – bis zu 162 Millionen Euro erhalten.

Vorerst übernimmt die Fluglinie im Zeichen des Kranichs trotz Schuldennachlasses durch die ÖIAG von 500 Millionen Euro noch immer eine sehr kleine Fluglinie mit fast einer Milliarde Schulden.

Das Angebot für den Streubesitz wird auf 4,44 Euro pro Aktie lauten. Das entspreche dem
Durchschnittskurs der vergangenen sechs Monate und bedeutet einen Kaufpreis von weiteren 215 Millionen Euro.

Der Kurs der AUA-Aktie ist in der Schlussauktion daraufhin um 39,62 Prozent auf 3,70 Euro in die Höhe geschossen. Gegenüber dem Jahresbeginn notieren die AUA-Papiere mit ihrem gestrigen Schlusskurs noch immer mit einem Abschlag von 40,80 Prozent.

Das angekündigte Übernahmeangebot steht unter dem Vorbehalt einer Prüfung durch die österreichische Übernahmekommission.

Als „aufschiebende Bedingungen“ nennt die Lufthansa – die damit zur größten Fluglinie Europas aufsteigt – die kartellrechtliche Freigabe, die Genehmigung des von der ÖIAG geleisteten Restrukturierungsbeitrages durch die Europäische Kommission sowie den Umstand, dass sie nach dem Ende der regulären Annahmefrist über 75 Prozent der AUA-Aktien verfügen will.

Quelle: nachrichten.at

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Doctors shocked at hostages's torture


flickr.com/kalpak pathak

They said that just one look at the bodies of the dead hostages as well as terrorists showed it was a battle of attrition that was fought over three days at the Oberoi and the Taj hotels in Mumbai.

Doctors working in a hospital where all the bodies, including that of the terrorists, were taken said they had not seen anything like this in their lives.

"Bombay has a long history of terror. I have seen bodies of riot victims, gang war and previous terror attacks like bomb blasts. But this was entirely different. It was shocking and disturbing," a doctor said.

Asked what was different about the victims of the incident, another doctor said: "It was very strange. I have seen so many dead bodies in my life, and was yet traumatised. A bomb blast victim's body might have been torn apart and could be a very disturbing sight. But the bodies of the victims in this attack bore such signs about the kind of violence of urban warfare that I am still unable to put my thoughts to words," he said.

Asked specifically if he was talking of torture marks, he said: "It was apparent that most of the dead were tortured. What shocked me were the telltale signs showing clearly how the hostages were executed in cold blood," one doctor said.

The other doctor, who had also conducted the post-mortem of the victims, said: "Of all the bodies, the Israeli victims bore the maximum torture marks. It was clear that they were killed on the 26th itself. It was obvious that they were tied up and tortured before they were killed. It was so bad that I do not want to go over the details even in my head again," he said.

Corroborating the doctors' claims about torture was the information that the Intelligence Bureau had about the terror plan. "During his interrogation, Ajmal Kamal said they were specifically asked to target the foreigners, especially the Israelis," an IB source said.

It is also said that the Israeli hostages were killed on the first day as keeping them hostage for too long would have focused too much international attention. "They also might have feared the chances of Israeli security agencies taking over the operations at the Nariman House," he reasoned.

On the other hand, there is enough to suggest that the terrorists also did not meet a clean, death.

The doctors who conducted the post mortem said the bodies of the terrorists were beyond recognition. "Their faces were beyond recognition."

There was no way of identifying them," he said. Asked how, if this is the case, they knew the bodies were indeed those of the terrorists, he said: "The security forces that brought the bodies told us that those were the bodies of the terrorists," he said, adding there was no other way they could have identified the bodies.

An intelligence agency source added: "One of the terrorists was shot through either eye."

A senior National Security Guard officer, who had earlier explained the operation in detail to rediff.com, said the commandos went all out after they ascertained that there were no more hostages left. When asked if the commandos attempted to capture them alive at that stage, he replied: "Unko bachana kaun chahega (Who will want to save them)?"

Quelle: rediff.com

Jeder zweite Hedge-Fund dürfte untergehen


Bild: flickr.com/cathleenritt

Jahresverlust von desaströsen 19 Prozent
Hedge-Funds haben bis dato ein desaströses Jahr 2008 hinter sich, das wohl als das schlechteste Jahr überhaupt in Erinnerung bleiben wird. Bis Ende Oktober fiel der HFR-Index für Dach-Hedge-Funds um sage und schreibe 18,7%. Das ist zwar immer noch besser als der Weltaktienindex, der, in Dollars gerechnet, um 36,4% abstürzte. Doch für die Hedge-Funds-Branche, die ihren Kunden über Jahre vollmundig absolut gesehen stets positive Renditen versprach, ist die Performance eine absolute Katastrophe. Und die Krise ist längst noch nicht ausgestanden.

Es kämen noch sehr schwierige Monate auf die Branche zu, meinte Thomas Della Casa, Leiter des Research beim Hedge-Funds-Anbieter Man Investments , am Dienstag bei einem Anlass in Zürich. Er rechnet mit einer massiven Marktbereinigung unter den Hedge-Funds. Von den in der Spitze rund 10 000 existierenden Funds würden nur etwa die Hälfte überleben, schätzt Della Casa. Allein 5000 Hedge-Funds würden verwaltete Vermögen von weniger als 100 Mio. $ aufweisen. Derartige Summen seien als Basis für das Überleben in der derzeitigen Situation schwierig. Im Zuge der Redimensionierung könnte auch das weltweit verwaltete Vermögen in der Branche unter 1 Bio. $ sinken. Derzeit sind es gemäss Schätzungen 1,6 Bio. $, in der Spitze waren es je nach Datenanbieter etwa 1,8 Bio. bis 2,2 Bio. $. Auch für den Schweizer Markt für Funds-of-Hedge-Funds rechnet der Vertreter von Man Investments mit einer erheblichen Marktbereinigung. Es stünden ebenfalls die Hälfte der Produkte zur Disposition.

Die miserable Performance hat Folgen. Zum einen ziehen Anleger erheblich Geld aus der Branche ab. In durchschnittlichen Jahren beträgt die Quote gemäss Della Casa rund 3% bis 5%. Derzeit gebe es durchaus passable Anbieter von Dach-Hedge-Funds, die Abflüsse von 25% bis 30% verkraften müssten. Zum anderen kommen die Gebühren unter Druck. Die Krise könnte zu tieferen Gebühren und anderen Gebührenstrukturen führen. Darüber hinaus dürfte der starke Hebeleinsatz mit Hilfe von Krediten und Derivaten zur Steigerung der Performance vorerst der Vergangenheit angehören. Der Leverage habe, über die gesamte Branche gesehen, Mitte 2007 bei 1,7 gelegen und sei nun auf etwa 1,3 gesunken, erklärt Della Casa mit Verweis auf eine Statistik des Internationalen Währungsfonds. Manche Strategien würden überhaupt keine Hebeleffekte mehr nutzen. Die Korrektur biete jedoch naturgemäss auch neue Anlagechancen, vor allem bei den computerbasierten Trendfolge-Programmen und globalen makroökonomischen Themen. Da manche Hedge-Funds gegenwärtig bis zu 50% Cash halten, sind diese für Einstiegschancen gerüstet.

Quelle: nzz

Prozess-Urteil: Steiner wollte Unfall-Details hören


Bild: flickr.com/jackieofchina - Matthias Steiner in Peking mit dem Bild seiner Frau

Im Prozess um den Unfalltod der Frau von Gewichtheber Matthias Steiner ist der Angeklagte verurteilt worden. Der Olympia-Held war trotzdem enttäuscht.

Der Angeklagte wurde am Mittwoch zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Zudem muss der 57-Jährige seinen Führerschein für ein halbes Jahr abgeben und eine Geldbuße von 2400 Euro zahlen. Das Amtsgericht Heidelberg sprach den Mann der fahrlässigen Tötung schuldig. Er hatte im Juli 2007 bei Heidelberg mit seinem Wagen einen Frontalzusammenstoß verursacht, der Susann Steiner das Leben kostete. Damit folgte das Amtsgericht weitgehend dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die eine zwölfmonatige Bewährungsstrafe beantragt hatte. Die Verteidigung hatte Freispruch gefordert.

Steiner, der im Prozess als Nebenkläger auftrat, war vom Verhalten des verurteilten Fahrers enttäuscht. „Es ging mir um eine Entschuldigung und die Erklärung, wie es zu dem Unfall kam“, sagte Steiner. „Beides habe ich nicht erhalten.“ Das Urteil selbst wollte der 26-Jährige nicht näher kommentieren. „Das ist angemessen. Aber darum ging es mir nicht“, betonte Steiner. Er habe wissen wollen, warum der Jeep des 57-Jährigen im Juli 2007 in den Wagen seiner Frau raste. „Das habe ich nicht bekommen. Dieser schwarze Punkt wird immer bleiben.“

Rührende Momente in Peking
Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking hatte der Gewichtheber während der Siegerehrung ein Foto seiner verstorbenen Frau gezeigt und ihr seine Goldmedaille gewidmet. Der „stärkste Mann Deutschlands“ wurde beim Bambi in Offenburg als bester Sportler ausgezeichnet.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem Angeklagten vorgeworfen, mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren zu sein und einen „groben Fahrfehler“ begangen zu haben. Er sei am 16. Juli 2007 mit seinem Jeep „aus extremer Unaufmerksamkeit und Unkonzentriertheit“ auf die Gegenfahrbahn geraten und dort frontal mit dem Kleinwagen von Steiners Frau zusammengestoßen. Die 22-Jährige habe „keine Chance“ gehabt, ihr Fahrzeug aus der Gefahrenzone zu lenken.

Quelle: focus.de

Autokrise: GM will Saab verkaufen – oder gar dicht machen


Bild: flickr.com/elegesmagdi

Bei General Motors geht es drunter und drüber, bei den Töchtern inzwischen aber auch. Hart könnte es nun den schwedischen Hersteller Saab treffen. GM will Saab entweder verkaufen oder auch schließen.

Der schwer angeschlagene US-Autokonzern General Motors (GM) will seine schwedische Tochter Saab verkaufen oder auch schließen. Das bestätigten Unternehmenssprecher in Detroit schwedischen Medien. Konzern-Vizechef Frederick Henderson sagte dem Stockholmer Rundfunksender SR: "Wir schauen uns alle Möglichkeiten einschließlich eines Verkaufs an." Er meinte weiter, dass sich GM um eine möglichst schnelle Lösung bemühe: "Derartige Dinge werden umso besser, je schneller man sie anpackt."

Die Wirtschaftszeitung "Dagens Industri" berichtete unter Berufung auf GM-Unternehmenssprecher, dass ausdrücklich auch eine Schließung des Traditionsunternehmens in Betracht gezogen werde. General Motors stieg 1990 bei Saab ein und hält seit dem Jahr 2000 alle Anteile. Das Unternehmen produzierte im letzten Jahr mit 4 400 Beschäftigten 125 000 Personenwagen. Saab-Chef Jan Åke Jonsson sagte, es gebe "mehrere Interessenten" für eine Übernahme und nannte die schwedische Regierung als "wichtigen Diskussionspartner".

General Motors hatte am Dienstag in Washington um Kredithilfen über 18 Mrd. Dollar (14,2 Mrd Euro) gebeten, um eine drohende Insolvenz zu verhindern. Dabei erklärte das Unternehmen, es wolle sich auf die heimischen US-Marken konzentrieren. In Deutschland gehört Opel zu dem Konzern. Der auch angeschlagene Ford-Konzern hat seine schwedische Tochter Volvo ebenfalls zum Verkauf angeboten, bisher aber keine Interessenten gefunden. Insgesamt fordern die beiden US-Konzerne zusammen mit Chrysler 34 Mrd. Dollar Staatshilfe aus Washington. In Schweden bemühen sich Volvo und Saab um Hilfen der schwedischen Regierung.

Quelle: Handelsblatt

Erschreckend: Jedes 10. Kind wird misshandelt


Bild: (c) Keystone

Eine aktuelle Studie bringt grausame Ergebnisse zutage: In den Industrieländern wird jedes zehnte Kinde körperlich misshandelt, 15 Prozent der Mädchen sind sexueller Gewalt ausgesetzt.

Eine aktuelle Analyse, die das britische Medizinjournal "The Lancet" jetzt veröffentlicht hat, fördert schockierende Ergebnisse zutage.

Demnach wird etwa jedes zehnte Kind in den Industrieländern misshandelt.

Jedes Jahr müssen vier bis 16 Prozent der Kinder Schläge und andere körperliche Züchtigungsmethoden erdulden.

Ein bis 15 Prozent der Kinder werden sogar bedrohlich vernachlässigt, ihre emotionalen und körperlichen Grundbedürfnisse bleiben auf der Strecke.

Sexuellem Missbrauch sind rund 15 Prozent der Mädchen und fünf Prozent der Buben vor dem 18. Lebensjahr ausgesetzt, wie die Mediziner um Ruth Gilbert vom University College London berichten.

Quelle: tt.com

Wüstenrot prüft staatliche Unterstützung


Bild: Susanne Riess-Passer/apa

In der Finanzbranche wird erwartet, dass auch die Bausparkasse Wüstenrot auf das Hilftspaket des Staates zugreift.

Im Aufsichtsrat Ende November wurde der Vorstand ermächtigt, eine Inanspruchnahme von staatlichen Eigenkapitalunterstützungen zu prüfen. Sobald die Bedingungen klar sind, also nächste Woche, werde man entscheiden, sagte Bausparkassen-Chefin Susanne Riess-Passer Am 29. Dezember will die Gesellschaft in einer Sonder-Hauptversammlung jedenfalls die Weichen stellen, neues Eigenmittel über Partizipationskapital aufnehmen zu können.

Keine Verluste
Die Bausparkasse Wüstenrot - die auch ein UniCredit-Aktienpaket besitzt - hat heuer einige Wertberichtigungen auf Veranlagungen und Wertpapiere wegen der Finanzkrise (darunter AIG, Lehman). Das hat die Ertragserwartungen stark geschmälert. Riess-Passer geht derzeit von einem "Gewinn im niedrigen einstelligen Millionenbereich aus". Verlust werde es nicht geben.

Was das UniCredit-Aktienpaket betrifft, so habe man schon einige Auf und Abs damit erlebt, sagte Riess-Passer. "Es kommen auch wieder andere Zeiten."

Einen Rahmenbeschluss, um PS-Kapital aufnehmen zu können, wird es am 29. Dezember geben. In einer außerordentlichen Hauptversammlung der Bausparkasse Wüstenrot AG in Salzburg soll der Vorstand ermächtigt werden, mit Zustimmung des Aufsichtsrates zusätzliche Eigenmittel im Gesamtnennbetrag von bis zu 100 Prozent des Grundkapitals in Form von Partizipationskapital aufzunehmen. Unter Wahrung der Bezugsrechte der Aktionäre. Das Grundkapital beträgt laut Riess-Passer 100 Mio. Euro.

Offen wann Ermächtigung abgerufen wird
Offen lässt die Bausparkassen-Chefin weiter, wann diese Ermächtigung abgerufen und von wem (also von den bestehenden Aktionären bzw. vom Staat) es gezeichnet würde.

"Es ist aber nicht so, dass wir eigenkapitalmäßig unter Wasser wären, wenn wir das Kapital nicht nehmen", sagte Riess-Passer heute. Noch kenne man die Bedingungen nicht, unter denen der Staat Eigenkapital bereit stellt, z.B. die Verzinsung. Riess-Passer will aber bald wissen, "ob das eine Variante ist". Jedenfalls vor dem HV-Termin am 29. Dezember. "Ich denke nächste Woche".

Zusammenlegung von Versicherung und Bausparkasse
Intern beschäftigt ist die Gruppe derzeit mit der Zusammenlegung von Wüstenrot Versicherung und Bausparkasse. Dazu wird die von der Wüstenrot-Holding gehaltene Mehrheit an der Versicherung von 68 Prozent (der Rest gehört der Wiener Städtischen) auf die Wüstenrot Bausparkasse übertragen, die Versicherung wird laut Riess-Passer damit von der "Schwester" der Bausparkasse zu deren Tochter. Die Umgründung wird eines der weiteren wichtigen gesellschaftsrechtlichen Themen der Sonder-Hauptversammlung am 29. Dezember sein. An der Wüstenrot Bausparkasse ist die Bank Austria mit rund einem Viertel beteiligt.

Quelle: oe24

Verzockt: Milliardär Merckle sucht Ausweg für sein Imperium


Bild: flickr.com/Bitte viel Werbung

Der Eigentümer von Unternehmen wie Ratiopharm oder HeidelbergCement verhandelt mit 30 Banken. Merckle verzeichnete massive Verluste im Wertpapiergeschäft und bei Spekulationen auf fallende Kurse der VW-Aktie.

Der deutsche Unternehmer und Milliardär Adolf Merckle kämpft mit den Banken fieberhaft um einen Ausweg für sein Firmenimperium (ratiopharm, HeidelbergCement) aus der Finanzmisere. Ein Ende der Kreditverhandlungen sei derzeit nicht in Sicht, sagte eine Merckle-Sprecherin am frühen Mittwochmorgen in Ulm. Es werde weiter um eine Einigung gerungen. Ursprünglich sollte ein Stillhalteabkommen zwischen Merckle und rund 30 Banken am Dienstag um 24.00 Uhr ablaufen.

Die Familie Merckle bot bei den Gesprächen eigenen Angaben zufolge auch an, für eine Verlängerung der Kreditlinie "erhebliche Sicherheiten" und Einlagen aus ihrem privaten Vermögen einzubringen. Wegen massiver Verluste im Wertpapiergeschäft und bei Spekulationen auf fallende Kurse der VW-Aktie sei bei Merckles Vermögensverwaltung VEM ein Liquiditätsengpass entstanden. Dieser könne kurzfristig nur durch die Mitwirkung der Geldhäuser ausgeglichen werden, hatte Merckle mitgeteilt. In Bankenkreisen wird der Finanzierungsbedarf Merckles auf 700 Millionen bis 1 Milliarde Euro geschätzt.
Verkauf von Ratiopharm?

Das Geld des Milliardärs steckt nach früheren Informationen aus Finanzkreisen überwiegend in seinen Beteiligungen, so dass er wohl mindestens eine davon verkaufen muss, um die Bankenforderungen bedienen zu können. Bereits seit Wochen gibt es in diesem Zusammenhang Spekulationen über einen möglichen Verkauf des Ulmer Generika-Herstellers ratiopharm. Nach Angaben der Muttergesellschaft VEM fordern mehrere Banken den Verkauf des Unternehmens, damit der Merckle-Gruppe neue Gelder zufließen.

Dass dies noch in diesem Jahr gelingt, gilt in Finanzkreisen wegen der Finanzkrise aber als eher unwahrscheinlich. Außerdem werde ein alleiniger Verkauf von ratiopharm die Finanzprobleme wohl nicht lösen können, hieß es. Zuletzt wurde für das Herzstück des Merckle-Imperiums ein möglicher Verkaufserlös von 3 bis 3,5 Milliarden Euro gehandelt.

Gläubigerbanken drehten den Geldhahn zu
Hintergrund für die Probleme bei der VEM sind Angaben Merckles zufolge Kapitalerhöhungen vor allem bei HeidelbergCement, die teilweise mit Krediten finanziert wurden. "Als Sicherheiten für diese Kredite wurden Aktien hinterlegt." Durch die Finanzkrise sei deren Wert abgestürzt. Zudem habe Merckle mit Spekulationen auf fallende Kurse der Volkswagen-Aktie einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag verloren.

Die Gläubigerbanken drehten den Geldhahn zu. Das Land Baden-Württemberg lehnte eine Bürgschaft für den Milliardär ab. Die Merckle-Gruppe mit etwa 100 000 Mitarbeitern macht jährlich insgesamt rund 30 Milliarden Euro Umsatz.

Quelle: Die Presse/apa

Dienstag, 2. Dezember 2008

Geri Halliwell zeigt Po auf dem roten Teppich



Kleidchen vom Winde verweht
Der Wind erfasst ein Kleid – das kann entweder sexy aussehen, wie bei Marylin Monroe († 36). Oder peinlich...

Ex-„Spice Girl“ Geri Halliwell (36) kam zu den „Children’s Bafta Awards“ in London im luftigen roten Lagen-Kleidchen. Mit Naturgewalten hatte sie auf einer schicken Preisverleihung aber nicht gerechnet.

Gerade, als die Sängerin vor dem Hotel Hilton auf dem roten Teppich posierte, kam ein Windhauch: Eine Lage des Kleides wehte hoch – und der Po lag blank!

Die Sängerin hatte nämlich am Slip gespart...

Der Witz: Halliwell ahnte anscheinend nicht, was sich hinter ihrem Rücken abspielte, denn vorn lächelte sie fröhlich in die Kameras. Andernfalls sollte sie sich einen neuen Image-Berater zulegen. Schließlich ist die Sängerin nicht nur Mutter von Bluebell Madonna (2), sondern seit 2007 auch Kinderbuchautorin...

Quelle: bild.de

„Heute ist Musik wie Klopapier“


Produzent Michael Cretu ärgert sich
Michael Cretu (51) ist einer der erfolgreichsten deutschen Produzenten – mega-erfolgreich ist sein Projekt Enigma („Sadeness – Part One“), er hat Popsängerin Sandra (46, „Maria Magdelana“, Cretus Ex-Frau) berühmt gemacht.

Dieser Mann verdiente mit seiner Musik Millionen. Doch mittlerweile schimpft er: „Musik ist heute wie Klopapier.“


Michael Cretu, gebürtiger Rumäne, hat schon alles erreicht, wovon angehende Musiker noch träumen. In den 80er-Jahren verdiente er seine erste Musik-Million, heute lebt der Erfolgs-Produzent in einer schicken 2000-Quadratmeter-Villa auf Ibiza.

Trotz aller Erfolge kann Michael Cretu unerkannt durch die Straßen gehen – denn sein Gesicht kennen nur die wenigsten Menschen. Für den Produzenten kein Problem: „Ich brauch das nicht. Ich will nicht gefeiert werden von 150 000 Menschen“, sagt Michael Cretu im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“.

Momentan rührt er die Werbetrommel für das neue Enigma-Album „Seven Lives Many Faces“ – das siebte Enigma-Album seit 1990.

Dabei plauderte er auch aus, was er von der heutigen Musik hält – die hat seiner Meinung nach drastisch an Qualität verloren: „Musik ist meine Religion. Das tut einfach weh. Und was mich wirklich ärgert: Musik hat ihren Stellenwert verloren. Vor 20 Jahren haben sich die Menschen mit Künstlern noch wirklich identifiziert. Heute ist Musik wie Klopapier – es ist beliebiger und austauschbarer geworden.“

Ein harter Seitenhieb auf aktuelle Chartstürmer wie Pink, Britney Spears, Polarkreis 18 & Co....

Quelle: bild.de

Kahlschlag nach Übernahme: WaMu verliert jeden fünften Job

Im US-Finanzsektor rollt die Entlassungswelle weiter: JP Morgan zieht bei der aufgekauften größten US-Sparkasse Washington Mutual ein rigoroses Sparprogramm durch. Mehr als 9000 Mitarbeiter sollen ihren Job verlieren.

Die US-Bank JP Morgan streicht etwa 9200 Arbeitsplätze bei der übernommenen Sparkasse Washington Mutual, die im September den größten Bankenkollaps in der US-Geschichte erlitten hatte. Etwa 4000 Arbeitsplätze sollten bis Ende Januar gestrichen werden, sagte ein Sprecher von JP Morgan am Montag. 5200 weitere Jobs würden im späteren Verlauf wegfallen.

Damit geht etwa jeder fünfte Arbeitsplatz bei Washington Mutual verloren. Von den Kürzungen ist vor allem der Standort Seattle betroffen, wo das Hauptquartier der einst größten Sparkasse des Landes angesiedelt war.

Washington Mutual war im Herbst unter einer Last fauler Kredite und wertloser Papiere im Volumen von etwa 176 Mrd. $ kollabiert. Unter Vermittlung der US-Behörden übernahm daraufhin JP Morgan die restlichen Vermögenswerte für etwa 1,9 Mrd. $.

Zuletzt hatten auch andere große US-Banken Stellenstreichungen verkündet. Die mit einer 300-Mrd.-$-Bürgschaft aus Washington gerettete Citigroup will sich bis Ende 2009 von 75.000 Mitarbeitern trennen, Merrill Lynch will 5700 Angestellte entlassen, Morgan Stanley 4400.

Quelle: ftd.de