Papst hob per Dekret die Exkommunizierung von vier katholischen Bischöfen auf.
Ungeachtet jüdischer Proteste hat Papst Benedikt XVI. einen ehemaligen Bischof rehabilitiert, der den Holocaust leugnet.
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Wie der Vatikan am Samstag mitteilte, hob der Papst mit einem Dekret die Exkommunizierung von vier katholischen Bischöfen aus dem Jahr 1988 auf, die ohne Zustimmung des Vatikans geweiht worden waren. Unter ihnen ist auch der Brite Richard Williamson, der wiederholt das volle Ausmaß des Völkermords an den Juden während des Nationalsozialismus leugnete. So hatte er zuletzt am Mittwoch im schwedischen Fernsehen gesagt: "Ich glaube, dass es keine Gaskammern gegeben hat." Zudem behauptete er, in den deutschen Konzentrationslagern seien nicht sechs Millionen Juden getötet worden, sondern lediglich bis zu 300.000.
"Abscheulichen Lügner"
Damit droht den katholisch-jüdischen Beziehungen einer der schwersten Schäden seit 50 Jahren. Roms Chefrabbiner befürchtete, die Rehabilitation Williamsons werde "eine tiefe Wunde" aufreißen. Die Dachorganisation der jüdischen Organisationen in Frankreich nannte Williamson einen "abscheulichen Lügner, dessen einziges Ziel es ist, den jahrhundertealten Hass gegen Juden zu schüren."
Quelle: derstandard.at
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Samstag, 24. Januar 2009
Dienstag, 23. Dezember 2008
Papst Benedikt: "Schutz" von Schwulen so wichtig wie Erhaltung des Regenwaldes

Papst Benedikt: Schützt die Schwulen vor sich selbst (c) reuters
Papst Benedikt sagte am Montag, der Schutz der Menschheit vor homosexuellem und transsexuellem Verhalten sei genau so wichtig wie die Erhaltung des Regenwaldes.
"Die Kirche sollte den Menschen auch davor schützen, sich selbst zu zerstören. Eine Art Ökologie des Menschen ist notwendig", sagte der Pontifex in einer Botschaft an die Kurie. "Der Regenwald verdient unseren besonderen Schutz. Doch der Mensch, als eine Kreatur, verdient ihn nicht weniger."
Weiter sagte der Papst, dass die Menschheit auf die Sprache der Schöpfung hören müsse, um die bestimmungsgemäße Rolle von Mann und Frau verstehen zu können. Er verglich das Verhalten außerhalb der traditionellen heterosexuellen Beziehung als eine Zerstörung von Gottes Werk.
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